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Spielberichte

Hier stehen unsere aktuellen Spielbericht und die aus früheren Spielzeiten.

24. Spieltag

Ibbenbüren Türkiyem Spor II - TuS Recke III

23. Spieltag

TuS Recke III - SC Preußen Lengerich III  2:3

 

Spielbericht folgt! (Foggy)

Nachholspiel 14. Spieltag

SV Teuto Riesenbeck III - TuS Recke III  0:1

Sekt oder Selters? Das 6-Punkte-Spiel!!!

An Christi Himmelfahrt war es endlich so weit. Nachdem das Spiel im März noch dem Winter zum Opfer fiel, konnte das Topspiel der Liga heute endlich angepfiffen werden.

Im Riesenbecker Sportpark traf der Tabellenerste auf den Zweiten. Trotz vieler Ausfälle, unter anderem musste auf den König (Bänderdehnung in der Unterhose) verzichtet werden, fanden sich doch 14 Spieler zusammen. Im voll besetzten Stadion ging es mit folgender Aufstellung ins Spiel:

M. Krüger - M. Schmidt, S. Gawlick, A. Stermann – H. Tietmeier, D. Stermann, M. Neumann, M. Hoppe, Dr. J. Langelage (65. Min. S. Windoffer) – J. Strootmann, S. Lömker

Tore:

0:1       S. Lömker       (85. Min.)

Zum Spiel:

Das Spiel wurde pünktlich um 13.15 Uhr vom gut leitenden Schiedsrichter angepfiffen.

Schon zu Beginn war zu merken, dass in diesem Spiel die beiden stärksten Mannschaften der Liga aufeinander trafen. Doch bei beiden Mannschaften war eine leichte Nervosität zu bemerken. Nach einem verunglückten Rückpass lief der Riesenbecker Stürmer alleine auf das Recker Tor zu. Allerdings scheiterte er an seinen Nerven und schob das Leder knapp neben das Tor. Kurze Zeit später wieder Glück für den TuS. Ein Schuss aus der zweiten Reihe wurde vom Recker Keeper ein wenig unterschätzt und landete am Pfosten. Doch der TuS war nicht nur in der Defensive aktiv. Nach feiner Hereingabe von Markus kam Dommi völlig freistehend zum Torabschluss. Doch er scheiterte kläglich. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich Markus im Mittelfeld durch und hätte bei einer 2 zu 1 Situation nur noch den einschussbereiten Lömmi anspielen müssen. Jedoch kam dieser Pass nicht am Riesenbecker vorbei und konnte von diesem geklärt werden. Weitere Chancen konnten auf beiden Seiten nicht genutzt werden und so ging es mit 0:0 in die Kabinen.

In der Halbzeitpause wurden noch mal alle Kräfte gebündelt, um die Partie zu unseren Gunsten zu entscheiden.

Das Spiel änderte sich kaum. Die Chancen wurden weiterhin auf beiden Seiten vergeben.

Die Torhüter erwischten einen guten Tag und hielten ihre Mannschaften im Spiel.

Mitte der zweiten Hälfte musste Katze angeschlagen den Platz verlassen. Für ihn kam mit Foggy ein dritter Stürmer auf den Platz. Jedoch konnte auch Foggy nicht den Torbann brechen. Kurz vor Ende der Begegnung, alle hatten sich praktisch mit einem 0:0 abgefunden, wurde der Ball in der Recker Hälfte erobert. Schmidti passte gedankenschnell das Leder auf Lömmi, welcher seinen Gegenspieler und den Riesenbecker Torwart nass machte und die Kugel zum 0:1 einschob. Ein typischer Lömmi Treffer. Wahnsinn!!! Die Freude war riesig.

In den letzten Minuten versuchte Riesenbeck noch mal alles, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Nach 90 Minuten plus Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. 0:1 Auswärtssieg!!! Der Jubel kannte keine Grenzen. Durch diesen Sieg zogen die Recker in der Tabelle auf 6 Punkte davon. Bei noch zwei ausstehenden Spielen reicht ein Punkt. Dieser sollte doch irgendwie einzufahren sein.     

Fazit:

Jeder wusste heute, was die Stunde geschlagen hatte. Mit dem wichtigen Sieg konnte man die Tabellenführung auf 6 Punkte ausbauen. In den letzten zwei Saisonspielen gegen Lengerich und Ibbenbüren reicht nun ein Punkt zur Meisterschaft. Mit voller Konzentration sollte dieser auch noch eingefahren werden. Also auf zum nächsten Spiel!!!

© Schmidti

 

 

 

22. Spieltag

SV Ibbenbüren IV - TuS Recke III  0:5

Spielbericht folgt! (Jörg)

21.Spieltag

TuS Recke III - VfL Sportfreunde Lotte IV  9:0

Am Sonntag, den 02.05.2010 schlugen die Recker die völlig überforderten Lotteraner mit einem souveränen 9:0!

Dieser Sieg hätte auch noch sehr viel höher ausfallen können. Bereits in den ersten 5 Min. hätten die Recker alleine durch Lömmi mit mindestens 3:0 in Führung gehen müssen, dieser ließ sich jedoch weitere 5 Minuten Zeit bis er es endlich geschafft hat den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Jedoch ist er nicht der einzige gewesen, der den Ball nicht dahin bekommen hat wo er hin sollte. Jörg gelang es zwar nach gespielten 15 Min das 2:0 zu schießen, jedoch benötigte auch er 2 Chancen um dies zu vollbringen. Lömmi setzte sich dann wieder durch und es gelang ihn nach weiteren hundertprozentigen Chancen, die er vergeben hat, endlich das 3:0 in der 20 Min. Nun machte Potti das was er am besten konnte: er benutzte sein Köpfchen und erhöhte auf das 4:0 in der 30Min. Nachdem Potti Foggy angestachelt hatte: „Ich hab nun zwei Tore mehr als du“ wollte nun auch endlich Foggy das Fußballspielen anfangen und setzte gleich 2 Tore nach! Diese geschah in der 35 und 45 Minute. Mit einer 6:0 Führung gingen die Recker nun in die Halbzeit.

In der Halbzeitpause wurde den Reckern sogar noch vorgeworfen, es sei Absicht vorne keine Tore mehr zu erzielen!!

Nach dem Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit versuchten die Recker weiterhin das Spiel zu machen. Dies gelang ihnen auch, jedoch wurde die Chancenauswertung noch viel schlechter. Nach 70 Min wurde auf Recker Seiten die ersten Konsequenzen gezogen: Es folgten 3 Wechsel: Zuerst kam Dennis für Dominik, kurz darauf Andreas B. für den gefoulten und dadurch verletzten Potti, und zu guter Letzt wurde Simon für Katze eingewechselt. Mit diesem frischen Wind in der Mannschaft konnten einfach nur wieder Tore fallen. Dies bewies der frisch Eingewechselte Simon auch, indem er gerade Zeit genug hatte, nach seiner Einwechslung nach vorne zu rennen und das 7:0 mit seinem ersten Ballkontakt per Kopf zu erzielen (typisch das eigentliche Abwehrspieler nur 1 Ballkontakt für sowas brauchen). In der 80. Min gelang es Jörg erneut sich gegen die wirklich schlecht organisierte Lotteraner-Abwehr durchzusetzen und schoss das 8:0. Nachdem Simon nun eine gute Flanke von außen brachte musste Lömmi nichts weiter tun, als an Ort und Stelle zu verweilen und den 9:0 Endstand per Kopf zu erzielen.

Recker Aufstellung: Krüger (1) – Schmidt (5) – A. Sternmann (2), Santel (3) – Holger Tietmeyer (4) – Langelage (6) – D. Sternmann (7) S. Lömmker (8) – Pottmeyer (10) – Strootmann (9), Windoffer (11)  

@ Gawi

Nachholspiel 16. Spieltag

SV Schwarz-Weiß Esch IV - TuS Recke III  0:7

Spielbericht folgt! (Jörg)

20. Spieltag

SW Lienen II - TuS Recke III  1:5

Zurückholen, was einem eh gehört!!! Platz an der Sonne, wir kommen!!!

An diesem Sonntag mussten wir die Reise zum Auswärtsspiel nach Lienen antreten. Nach gefühlten zwei Stunden Autofahrt kamen wir endlich an. Manch einer im Auto sprach aufgrund der langen Anreise, dem sonnigen Wetter und der für Andre B. unbekannten Stadt Lienen schon von Urlaubsgefühlen.

Zum heutigen Spiel hatte Trainer Glasmeier die Qual der Wahl. Zwar musste auf z.B. Abwehrrakete Doink (USA) und dem ausgewanderten Rüthzitelli verzichtet werden, doch fanden sich 16 wagemutige Spieler für die Operation Tabellenführung zusammen. So durfte auch wieder der Freistoßkünstler in Reihen der wohl erfolgreichsten Recker Mannschaft mitwirken.

Vom holprigen Aufwärmplatz ging es dann mit folgender Startaufstellung auf den top gepflegten und kurz zuvor gesprengten Platz:

 

M. Krüger - M. Schmidt, S. Gawlick, D. Santel – H. Tietmeier, D. Stermann (70. Min. S. Teich), M. Neumann (75. Min. A. Berndsen), S. Pottmeier, Arjen Raver – J. Strootmann, S. Windoffer (25. Min. A. Stermann)

 

Tore:

0:1       M. Schmidt      (20. Min.)

0:2       J. Strootmann   (31. Min.)

0:3       M. Neumann    (57. Min.)

1:3                               (67. Min.)

1:4       M. Schmidt      (76. Min.)

1:5       A. Berndsen     (83. Min.)

 

Zum Spiel:

Anfangs kamen wir nur sehr schwer ins Spiel. Der Gegner war von Beginn an die erwartet harte Nuss. Im Mittelfeld standen wir zu weit weg und konnten dadurch unsere Zweikampfstärke nicht ausnutzen. Doch in der Abwehr wurden glücklicherweise die Zweikämpfe gewonnen, so dass auch Lienen zu Beginn keine 100%ige Torchance bekam.

In der 20. Minute schnappte sich dann Schmidti die Pille und drang in die gegnerische Hälfte ein. Der Tabellendritte konnte ihn nur durch ein Foul stoppen. Den fälligen Freistoß schoss der gefoulte Spieler selbst. Aus gefühlten 50 Metern ging der Ball direkt in den linken Giebel.

Foggy und Schmidti konnten den gegnerischen Keeper schon vorab so verunsichern, dass dieser keine Chance hatte den Ball zu halten. Nur wenige Minuten später musste Foggy angeschlagen den Platz verlassen und wurde von „Starstürmer“ Andre St. ersetzt.

Kurz nach der Auswechslung dann das 2:0. Torwart Mirko Krüger bewies seine ganze Kraft und schlug einen Abschlag tief in die gegnerische Hälfte direkt in den Lauf von Jorghino, welcher ein gutes Näschen hatte und den Ball mit der Fußspitze vorbei am Torwart ins Tor spitzelte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.

Glasi schwor sein Team noch mal darauf ein, den Vorsprung nicht leichtfertig wie im Hinspiel zu verspielen. Auch hier führte der TuS mit 2:0, musste sich aber zum Spielende hin mit einem 2:2 Remis begnügen.

Nach der kurzen Pause starteten wir besser als zu Beginn des Spiels. Wenige Minuten waren gespielt, da hatte Neuzugang Schnubbi die riesen Chance zum 3:0, doch er scheiterte freistehend am Torwart. Kurz darauf kam Kapitän Holger frei zum Kopfball, köpfte aber zu zentral auf den Torwart und vergab eine weitere Großchance. Doch in der 57. Minute sollte Schnubbi alles besser machen. Eine mustergültige Vorarbeit von Rechtsaußen buxierte er aus kurzer Distanz zum 3:0 ins Tor. Zehn Minuten später mussten wir uns ein wenig Sorgen um Glasi machen. Nach einer unberechtigten Ecke für Lienen (Anm. d. Red.: der Stürmer der Schwarz Weißen war zuletzt am Ball, Reckes Libero hat’s gesehen!) konnte der Ball nur zur Mitte direkt in die Füße des Lienener Angreifers geklärt werden. Aus 20 Metern hämmerte dieser das Spielgerät per Direktabnahme in den rechten Torwinkel zum 3:1 Anschlusstreffer. Nun stieg der Tabakkonsum von Glasi so blitzartig an, dass die Wechselspieler schon Angst hatten, neuen Tabak von der Tanke besorgen zu müssen. Doch der Mann des ruhenden Balls konnte alle wieder beruhigen. In der 76. Minute zirkelte Schmidti einen Freistoß aus 18 Metern ins rechte Toreck. WAHNSINN!!! Was für ein Tor. 4:1!!! Damit war das Spiel entschieden. Zwar musste Keeper Mirko noch einmal seine Klasse unter Beweis stellen, als er einen Ball des stark abseitsverdächtig stehenden Stürmers  perfekt um den Pfosten lenkte, doch quasi im Gegenzug schraubte der kurz zuvor eingewechselte Andre B. nach starkem Einsatz das Ergebnis noch auf den 5:1 Endstand hoch.

Fazit:

Bei heißen Temperaturen doch einen kühlen Kopf behalten und dank einer geschlossen Mannschaftsleistung zu Recht gewonnen. Vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch, aber der Sieg ging voll in Ordnung.

© Schmidti

 

 

 

Nachholspiel 15. Spieltag

TuS Recke III - SV Uffeln II  8:0

Nach der Galavorstellung vor einer Woche gegen Brochterbeck III und dem anschließenden spielfreien Wochenende hatte es die dritte Mannschaft heute mit der zweiten Mannschaft aus Uffeln zu tun. Nach dem klaren Sieg aus dem Hinspiel und zuletzt guten Ergebnissen sollte es für die Elf von Trainer Glasmeier nicht mehr als weitere Pflichtaufgabe in Richtung Aufstieg werden.

Doch zunächst zum Spiel. Aufgrund des Wochenspieltages musste Trainer Glasmeier einige Ausfälle verkraften (Andre Stermann, Tobias Nieland, Bernd Brüggemann). Simon Gawlick wurde aufgrund einer leichten Verletzung vorsichtshalber für höhere Aufgaben geschont. Stefan Doeinck stand aufgrund der Aschewolke über Europa und dem damit verbundenen Flugverbot kurzfristig doch im Kader, wurde aber im Nachhinein nicht eingesetzt und konnte sich so mental schon auf seinen USA-Urlaub vorbereiten. Mit Frank Tebbe und Marc-Andre Schmidt konnten jedoch auch zwei alte Bekannte aus der zweiten Mannschaft im Kader begrüßt werden.

Aufstellung:

Mirko Krüger (ab. 45. Minute: Michael Glasmeier) - Marc-Andre Schmidt, Dennis Holt, Daniel Santel - Andreas Averbeck, Holger Tietmeyer, Dominik Stermann (ab 60. Minute: Sebastian Teich), Steffen Pottmeier (ab 60. Minute: Andre Bernzen), Frank Tebbe – Jörg Strootmann, Sebastian Windoffer.

Tore: 

1:0 Steffen Pottmeier  

2:0 Frank Tebbe                           

3:0 Jörg Strootmann             

4:0 Steffen Pottmeier          

5:0 Dominik Stermann          

6:0 Steffen Pottmeier                    

7:0 Steffen Pottmeier

8:0 Holger Tietmeyer

Nach wenigen Spielminuten stand fest, dass es heute nur einen Sieger geben würde und zwar die Mannschaft aus Recke. Uffeln zeigte großen Respekt vor dem Tabellenführer und zog sich mit der kompletten Mannschaft weit zurück und überließ Recke das Spielfeld. Jeder Recker Spieler war seinem Gegenspieler sowohl fußballerisch als auch läuferisch überlegen. Aufgrund dieser Tatsache konnten in der Anfangsphase einige gute und hundertprozentige Torchancen herausgespielt werden. Diese wurden aber wieder einmal nicht konsequent genutzt. Vor allem Jörg Strootmann scheiterte in der Anfangsphase mindestens dreimal aus sehr aussichtsreichen Positionen. Steffen Pottmeier erlöste dann aber Trainer Glasmeier mit dem 1 zu 0, Danach war der Bann gebrochen und das Tore schießen begann. Bis zur Halbzeit wurde das Ergebnis auf 6 zu 0 ausgebaut. Es hätte aber auch gut und gerne 10 zu 0 stehen können, wenn nicht sogar müssen. Besonders zu erwähnen sind jedoch noch die zwei Tore von Gastspieler Frank Tebbe, der wieder einmal seine unglaubliche Schussstärke zeigen konnte. Der Torwart aus Uffeln war bei den abgefeuerten „Meteoriten“ natürlich chancenlos.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild ein wenig. Recke war zwar immer noch haushoch überlegen, jedoch wurde das Fußball spielen eingestellt. Jeder Feldspieler versuchte irgendwie noch sein Tor zu machen, so dass der Spielfluss verschwand. Trainer Glasmeier musste sich zu Anfang der zweiten Halbzeit selbst als Torwart einwechseln, da Mirko Krüger über Knieschmerzen plagte. Innerhalb der Mannschaft war man sich aber nicht sicher, ob es wirklich an den Knieschmerzen lag oder daran, dass es Mirko einfach zu langweilig wurde und er deshalb einfach nach Hause wollte. Mit den Auswechselungen von Steffen Pottmeier und Dominik Stermann wurden zwei weitere Leistungsträger geschont und Andre Bernzen und Sebastian Teich kamen zu ihren Einsätzen. Steffen Pottmeier hatte vor seiner Auswehcslung aber noch sein insgesamt drittes Tor geschossen und hatte damit beeindruckend seine Arbeit vollrichtet. Den Schlusspunkt im Spiel setzte ein sicher verwandelter Elfmeter von Kapitän Holger Tietmeyer. Tietmeyer guckte den Torwart aus und schob dann locker in die andere Ecke. Damit ist der Elfmeterfluch des Mittelfeldspielers beendet und ist damit wieder als sicherer Schütze vorerst gesetzt. Abschließend kann man sagen, dass die dritte Mannschaft die Pflichtaufgabe souverän gemeistert hat. Jedoch war es nicht mehr als eine Trainingseinheit unter Wettbewerbsbedingungen.       

Spieler des Tages: Holger Tietmeyer

©Holger

Nachholspiel 18.Spieltag

BSV Brochterbeck III - TuS Recke III  0:6

TuS Recke III setzt klares Zeichen im Aufstiegskampf

Trotz nicht ganz optimaler Vorzeichen gewinnt der TuS das Spitzenduell gegen Brochterbeck überzeugend 6:0

Die Vorzeichen des Spiels hätten durchaus besser sein können: Aufgrund der Ansetzung des Spiels in der Woche fehlten dem TuS einige Stammkräfte. Zudem konnte das Team einen Ausrutscher des Tabellenführers am vorangegangenen Spieltag nicht nutzen und patzte mit einem mageren 0:0 bei Westfalia Hopsten ebenfalls – die Chance zur Ergreifung der Tabellenführung blieb ungenutzt, so dass es in diesem Spitzenspiel zwischen dem Tabellen-Zweiten gegen den Vierten darauf ankam, sich im Aufstiegskampf zurückzumelden und den Verfolger Brochterbeck endgültig abzuhängen. Außerdem trat der bisherige Spitzenreiter Riesenbeck parallel bei Schwarz-Weiß Lienen – dem Tabellen-Dritten – an. Für die Recker Elf bestand also durchaus die Chance, an diesem Nachholspieltag endlich die angestrebte Spitzenposition in der Tabelle zu erobern.

Das Spiel begann ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften versteckte sich, beide wollten Anteile am Spiel gewinnen. Die großen Chancen allerdings blieben während der Anfangsphase aus. Der TuS konnte jedoch im Verlauf immer mehr wichtige Zweikämpfe für sich entscheiden, wirkte frischer und entschlossener, kam zusehends gefährlicher vor das gegnerische Gehäuse. So fiel in der 25. Spielminute dann auch folgerichtig das 1:0 für den TuS: Zuerst konnte der Brochterbecker Schlussmann einen vermeintlich einfachen Fernschuss nicht festhalten, hatte aber noch Glück, dass der Ball nicht direkt ins Tor, sondern zur Ecke sprang. Beim folgenden Eckball wirkte der Schlussmann wieder nicht entschlossen und souverän genug – Stermann konnte aus geringster Entfernung zum 1:0 einschieben. In der Folgezeit kam die Glasmeier-Elf immer wieder gefährlich in die Nähe des gegnerischen Tors. Eine dieser Chancen verwandelte Spiekermann per Heber in der 30. Minute zum 2:0. Der Gastgeber konnte sich über die gesamte erste Halbzeit keine entscheidenden Torchancen herausspielen, wirkte mit zunehmendem Verlauf immer harmloser, die Gäste kontrollierten die Partie. So ging es dann auch mit einer 2:0 Führung für die Recker in die Halbzeit.

Wer vermutet hatte, dass sich der Tabellenzweite in der zweiten Halbzeit auf diesem Vorsprung ausruhen und ihn verwalten wollte, hatte sich getäuscht. Schließlich waren sie noch aus dem Hinspiel gewarnt, als man eine sicher geglaubte 3:0-Führung verspielte und am Ende nur ein einziger magerer Zähler verbucht werden konnte. So ging die zweite Hälfte weiter, wie die erste geendet hatte. Der TuS kontrollierte die Partie, Brochterbeck geriet zunehmend in die Defensive, wirkte gehemmt. Dann folgte jedoch eine kleine Drangphase der Gastgeber, die eine letzte Chance zur Erlangung von Punkten zu wittern schienen. Die Gäste wehrten sich allerdings erfolgreich, konnten durch Langelage auf 3:0 erhöhen – nun war auch die letzte Gegenwehr gebrochen, das Spiel entschieden und der Recker Sieg nur noch eine Frage der Höhe. Entscheidenden Auftrieb erhielt die Partie noch einmal in der 65. Minute, als Brüggemann für Tietmeier kam und dem Spiel so viel neuen Schwung verlieh, dass in der kurzen restlichen Zeit genauso viele Tore fielen wie in der gesamten Spielzeit zuvor. In einer ab da völlig einseitigen Partie spielte der TuS wie ein wahrer Aufstiegskandidat und kam durch Spiekermann, Stermann und Pottmeier zu einem verdienten 6:0-Sieg. Darüber hinaus besaß der TuS noch eine Vielzahl weiterer hochkarätiger Chancen, so dass der Sieg auch in der Höhe in Ordnung ging.  Die einzige erwähnenswerte Chance der Gäste – ein strammer Schuss aus 18 Metern auf das rechte obere Toreck – machte der Recker Keeper durch eine genauso ansehnliche wie hervorragende Glanzparade zunichte.

Fazit: Durch einen überzeugenden Sieg beim Tabellenvierten hat sich der TuS Recke als klarer Aufstiegsaspirant gezeigt und im Kampf um die Meisterschaft ein klares Zeichen gesetzt. Durch den gleichzeitigen und erneuten Patzer der Riesenbecker haben die Mannen von der Fürstenberger Kampf-Arena nun die Chance, durch Siege in den noch ausstehenden Nachholspielen die Tabellenführung zu übernehmen – und mal ganz ehrlich: Wer bitte soll sie ihnen dann wie wieder entreißen???     

Aufstellung: Krüger – Berkemeier, Gawlick (70. Holt), Santel – Tietmeier (65. Brüggemann), Stermann, Strootmann, Pottmeier, Averbeck – Langelage (80. Glasmeier), Spiekermann 

© Else

 

19. Spieltag

Recke III - Hopsten IV  0:0

Recke III kann Riesenbecks Ausrutscher nicht nutzen

Mageres 0:0 gegen den krassen Außenseiter aus Hopsten

Recke  Dem TuS, der an diesem Sonntag zu ungewohnter Zeit (15:00 Uhr) antreten musste, bot sich die einmalige Chance sich im Kampf um Meisterschaft einen entscheidenden Vorteil zu erspielen, denn der schärfste Konkurrent aus Riesenbeck hatte zuvor (13:15 Uhr) gepatzt. Die Teutonen kamen gegen Türkiyem Spor Ibbenbüren II nicht über 1:1 hinaus.

Bei den Reckern spielte erstmals in dieser Saison Stürmerurgestein Jürgen Spiekermann, der aufgrund akuter Personalnot reaktiviert wurde, nachdem er nach der vergangenen Saison die Schuhe eigentlich an den Nagel gehangen hatte. Bis auf Kapitän Holger Tietmeyer, der leicht angeschlagen zunächst auf der Bank blieb, setzte Coach Glasmeyer ansonsten auf seine gewohnte Elf.

Die Recker kamen schwer ins Spiel. Zwar geriet das eigene Gehäuse kaum in Gefahr, doch wirkliche Torchancen konnte sich der TuS in der Anfangsphase nicht erarbeiten. So plätscherte das Spiel so vor sich hin. Die erste nennenswerte Aktion war eine Chance von Strotmann, der nach schönem Zuspiel von Spiekermann freistehend am Fünfmeterraum den Ball zwar gut verarbeitete, aber zu lange für den Abschluss brauchte, sodass ein Hopstener Verteidiger mit beherztem Einsatz in letzter Sekunde klären konnte (32.). Kurz vor dem Pausentee bot sich Spiekermann die Chance zur Führung. Nach schönem Zuspiel tauchte er allein vorm Hopstener Keeper auf, konnte diesen jedoch nicht überwinden, sodass das Spiel torlos in die Pause ging.

Auch in der zweiten Hälfte konnten die Recker nicht ihr gewohnt druckvolles Angriffsspiel aufziehen. So dauerte es bis zur 70. Minute ehe die Recker erneut gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Ein Schuss von Stermann aus 20 Metern verfehlte den Winkel jedoch knapp. In der Schlussphase warfen die Recker noch mal alles nach vorne. Zunächst der eingewechselte Windoffer (78.) sowie Strootmann (83.) und erneut Stermann (88.) scheiterten jedoch mit klarsten Torchancen am immer besser spielenden Hopstener Tormann. So blieb es nach 90 enttäuschende Minuten beim torlosen Remis.

Schon am kommenden Donnerstag bestreitet der TuS sein nächstes Spiel. Im Nachholspiel in Brochterbeck sollte die Mannschaft den Rückschlag im Meisterschaftsrennen wegstecken um den Vorsprung auf Riesenbeck zu verkürzen.

Recke: Krüger (1) – Berndsen (5) – A. Stermann (2), S. Gawlick (3) (85. Holt) – D. Stermann (4), Teich (6) (68. Tietmeyer) – Nieland (7), Averbeck (8) – Pottmeier (10) – Strootmann (9), Spiekermann (11) (73. Windoffer)

Tore:    Fehlanzeige

Nachholspiel 13. Spieltag

TuS Recke III - Velpe/Süd III  5:2

Aufstellung:

Krüger, Schmidt, S. Gawlick(55.Wulkotte), Holt, D. Stermann , Tietmeier (79.Glasmeier), Averbeck, Berndsen, Pottmeier, Strootmann, Lömker (70. Windoffer)

Zum Spiel:

Aufgrund einiger arbeits- und krankheitsbedingten Ausfällen musste der Trainer einige Umstellungen vornehmen. Vor allem in der sonst so sicheren Hintermannschaft.

Man merkte schnell, dass die Hintermannschaft so noch nie zusammengespielt hat. Auch das neue Sturmduo musste sich erstmal aneinander gewöhnen. Und auch das Mittelfeld musste ein wenig umgestellt werden, was man dem Spiel auch ansehen konnte. Es war sehr hektisch und zerfahren.

Dennoch hatten wir die ersten großen Chancen durch Lömker und die wohl größte durch D. Stermann, der einen Kopfball aus ca. 6m nicht im Tor unterbringen konnte. Es war wie im Hinspiel ein Spiel auf ein Tor.

Doch dann kam, was kommen muss, wenn man zu viele Chancen auslässt, man bekommt die Quittung in Form eines Konters. Jetzt musste man einem unnötigem 0-1 hinterher laufen. Doch die Mannschaft hat sich nach einer kurzen Schreckphase relativ schnell wieder gefangen.

Kurz vor der Halbzeit konnte Potti mit einen schönen Pass in die Tiefe Jörg Strootmann auf die Reise schicken der dem Schlussmann der Velper dann keine Chance mehr ließ. Mit 1-1 ging es dann in die Pause.

In der kurzen Pause versuchte der Trainer etwas Ruhe in die Mannschaft zu bringen.

Man begann dann die zweite Hälfe genauso, wie man aufgehört hatte, wir versuchten zwar Druck zu machen, aber es gelang nicht wirklich. Es waren einfach zu viele Fehlpässe und unnötige Ballverluste dabei. Und dann in der 62. Spielminute der nächste Rückschlag. Nach einem Freiststoß aus ca.20m fiel das 1-2 für Velpe. Doch wieder steckten wir nicht auf und schon in der 70 min. konnte Potti nach schöner Flanke von Raver zum 2-2 Einköpfen.

Dann begann die Turbulent Schlussphase des Spiels. Nach einer Ecke konnte der, kurz zuvor eingewechselteTrainer, Jörg Strootmann im gegnerischem Sechzehner freispielen, der darauf zum viel umjubelten 3-2 einschob. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Nur 4 Min. später erhöhte Raver mit einem schönen Schuss in den Winkel auf 4-2, nochmal 3 Min später konnte der grippegeschwächte Foggy zum 5-2 erhöhen.

Tore: 0-1(21.min),1-1Strootmann (39.min),1-2(62.min), 2-2 Pottmeier(70.min),3-2 Strootmann(84.min),4-2 Averbeck(88.min),5-2 Windoffer(91.min)

Fazit

Kein gutes Spiel von uns, aber eines was man mit etwas Glück, viel Willen und einer guten Schlussoffensive umgebogen und gewonnen hat.

Wir hätten uns über einen Punkt nicht beschweren dürfen.

© Glasi

17. Spieltag

Dickenberg III - TuS Recke III   0:2

Aufstellung:

Mirko Krüger - Stefan Doeinck, Simon Gawlick, Andre Stermann - Holger Tietmeyer, Steffen Pottmeier (80. Min Dennis Holt), Tobias Nieland, Andreas Averbeck, Sebastian Teich - Jörg Strothmann, Sebastian Windoffer (45. Min Andre Berndsen)

Der Start des ersten Spieles nach der Winterpause fiel den Reckern sichtlich schwer und in den ersten 20 Minuten mussten die Recker sich erst an den inzwischen ungewohnten Boden Namens Rasen gewöhnen. In dieser Zeit haben die Dickenbergern der Recker Hintermannschaft sehr zugesetzt, was jedoch durch das 1:0 von Sebastian Windhoffer in der 20 Minute beendet wurde. Nach diesen Tor haben die Dickenberg stark nachgelassen und die Recker Spieler sind immer besser ins Spiel gekommen.

In der zweiten Hälfte des Spieles hatten die Dickenberger keine nennenswerte Torschüsse und Jörg Strothmann gelang das Tor zum 2:0 Endstand.

Fazit: Auch wenn es ein schwerer Start ins Spiel war konnten die Recker sich verdient durchsetzten.

© Gawi

12. Spieltag

TuS Recke III holt die Herbstmeisterschaft!

-Genialer Coup von Coach Glasmeyer-

Lengerich Am vergangen Sonntag sicherte sich die 3. Mannschaft des TuS die Herbstmeisterschaft im letzten Spiel des Jahres gegen die Dritte von Preussen Lengerich. Dabei bewies der Trainer der Recker sein goldenes Händchen, indem er den eigentlich für solide Defensivarbeit bekannten Dominik Stermann überraschend als Spielmacher aufbot. In Abwesenheit des etatmäßigen Zehners König Steffen I., der in dieser Rolle zuletzt ohnehin zumeist blass blieb, nutzte Stermann die Gelegenheit und zahlte Glasmeyer sein Vertrauen schon früh zurück. Aber zunächst zum Spiel:

Mit einiger Verspätung pfiff der teilweise etwas unerfahren wirkende Schiedsrichter das Spiel an. Die Recker kamen schwer ins Spiel und brauchten etwa eine Viertelstunde um das Geschehen zu kontrollieren. Aber schon mit der ersten echten Torchance ging der TuS in Führung. Nach herrlichem Eckball von Windoffer stieg Stermann am höchsten und nickte zum 1:0 ein (23.). Der Treffer verlieh dem Spiel des TuS Sicherheit. Wenig später wäre Windoffer fast das 2:0 gelungen. Sein Schuss aus 20m konnte der völlig verunsicherte Keeper der Gastgeber nicht festhalten und ließ das Leder nach einhelliger Meinung über die Linie rutschen. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an (28.). Auch in der Folge blieb der TuS v.a. durch Standards brandgefährlich. Die Lengericher bekamen die großgewachsenen Offensivkräfte des TuS dabei nicht in den Griff. Doch auch die Preussen bewiesen bei Eckbällen ihre Gefährlichkeit. Durch einen Kopfball an den Pfosten gelang um ein Haar der Ausgleich (36.). Aber so ging der TuS letztendlich verdient mit der knappen Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff kamen abermals die Preußen bessere ins Spiel. Sie versuchten Druck auf die Recker Hintermannschaft auszuüben, blieben aber bis auf wenige Ausnahmen harmlos. Recke konnte sich zudem jederzeit auf seinen wieder einmal glänzend aufgelegten Keeper Mirko Krüger verlassen. Nach der Drangphase der Lengericher zu Beginn der zweiten Hälfte kam der TuS wie schon im ersten Durchgang besser ins Spiel und konnte sich zunehmend vom Druck befreien. Nach etwas mehr als einer Stunde waren die Recker Angreifer hellwach. Nach einem Ballverlust in der Hintermannschaft der Preussen, reagierte Windoffer blitzschnell und bediente Strootmann mustergültig. Dieser schob überlegt zum 2:0 ein (66.). Damit brachte er die Recker endgültig auf die Siegerstraße. Dem nochmaligen Aufbäumen der Lengericher, konnten die Recker souverän standhalten und brachten die Führung locker über die Zeit. Im Gegenteil blieben sie weiterhin über Fernschüsse durch Strootmann gefährlich (78., 83.). Einzig negativ fiel der Recker Kapitän Holger Tietmeyer auf.  Im Laufe der zweiten Halbzeit leistete er sich drei falsche Einwürfe und eine gelbe Karte wegen Meckerns. Letztendlich fuhren die Recker aber einen hochverdienten Arbeitssieg ein. Im Anschluss wurde in einer überschwänglichen Feier der Gewinn der Herbstmeisterschaft zelebriert. Doch dies war nur ein Vorgeschmack auf die offizielle Herbstmeisterfeier am kommenden Freitag im Gasthaus Forstmann.

Recke:             Krüger (1) – Doeinck (5) – Gawlick (2), Santel (3) – A. Stermann (4), Tietmeyer (6) – Nieland (7), Wulkotte (8) – D. Stermann (10) – Strootmann (9), Windoffer (11) (74. Jochum)

Tore:    D. Stermann (23.), Strootmann (66.)

© Dommi

11. Spieltag

TuS Recke III - Ibbenbüren Türkiyem Spor II 7:0

Nach dem Weggang des „weißen Brasilianers“ mussten wir ein großes Loch in unseren Reihen füllen.  Zu diesem Zweck konnten wir uns Maik Wullkotte und Alexander Miller aus der zweiten Herrenmannschaft des glorreichen TuS Recke entleihen.

Die äußeren Bedingungen sahen an diesem Spieltag zunächst nicht sonderlich vielversprechend aus. Dichter Nebel hing über dem Platz und dem anliegenden Land. Vorboten einer bevorstehenden Niederlage?

Nein, beides trat zum Glück nicht ein. Das Wetter zeigte sich kurz vor dem Anpfiff wieder von seiner besten Seite und auch der Gegner legte ein überaus faires Verhalten an den Tag.

Aufstellung:

M. Krüger – A. Stermann, S. Doeinck, S. Gawlick – H. Tietmeyer, S. Teich, König Pottmeyer, A. Miller, T. Nieland – S. Windhoffer, M. Wullkotte

Spielverlauf:

Nach dem nicht sehenswerten 1:0 gegen Lotte wollten wir die unzähligen Fans am Spielfeldrand nicht enttäuschen. Der König konnte nach einem sehenswerten Kopfball zügig  das 1:0 erzielen.  Die gegnerische Mannschaft war einfach so kleinwüchsig, dass sie bei Flanken und Ecken keine Chance gehen die extrem gut gebauten Riesen der dritten Mannschaft hatten. Im Nachhinein betrachtet, hätte man diesen Vorteil durchaus öfter ausspielen müssen.

Kurz nach der Führung konnte der überragende Spieler des Tages Sebastian Teich sich in einem harten Strafraumgedränge gegen gefühlte 6 Spieler durchsetzen und den Ball irgendwie im Netz platzieren. Der physischen Überlegenheit und der unbändigen Willenskraft sei an dieser Stelle verdienter Tribut gezollt.

Das 3:0 war ein wunderbares Kopfballeigentor nach Hereingabe von Sebastian Windhoffer.

Somit konnten wir relativ beruhigt in die Pause gehen. Der Trainier ermahnte uns trotzdem, diese Führung nicht aus der Hand zu geben. Das war uns in der laufenden Saison bereits ziemlich gut geglückt.

Die zweite Halbzeit plätscherte zunächst vor sich hin, bis Potti mal wieder sein ganzes fußballerisches Talent unter Beweis stellte. Eine Flanke in den sechzehner wurde von Foggi weitergestolpert und Potti stolperte den Ball irgendwie mit seinem Knie ins Tor.

Nur kurz darauf kam auch Alexander Miller, der ein gutes Spiel auf der rechten Seite ablieferte, zu seinem wohlverdienten Tor.

Unbestimmte Zeit später vergab Maik eine hundertprozentige Torchance direkt vor dem gegnerischen Kasten. Viel leichter hätte man es ihm wirklich nicht machen können. Um ihm eine kleine Lehrstunde zu geben, entscheid sich Teichi kurze Zeit später aus ähnlicher Position den Ball mit links einzunetzen. Maik, der direkt hinter ihm stand, hätte vermutlich sowieso eiskalt daneben geschossen. Anscheinend wollte er diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen und konnte am Ende des Spiels mit einem sehenswerten Schuss knapp unter die Latte den Schlusspunkt setzen. Zwar wären Teichi, Potti und Jochum frei in der Mitte gewesen, aber das wollte sich Maik dann wohl nicht nehmen lassen.

Fazit:

Alles in allem war die gezeigte Leistung eine deutliche Verbesserung zum Spiel gegen Lotte. Die Aktionen nach vorne, vor allem die Tore, waren von spielerisch durchaus guter Qualität.

Im nächsten Spiel gegen Lengerich darf es aber durchaus noch etwas mehr sein.

© Teichi

10. Spieltag

VfL Sportfreunde Lotte IV - TuS Recke III  0:1

Unter guten äußeren Bedingungen traten wir gegen Lotte IV auf Kunstrasen an. Die Außentemperatur war zufriedenstellend und die Zuschauerzahlen schienen sich angesichts des guten Wetters und des Tabellenführers aus Recke selbst multipliziert zu haben. Angesichts des Gegners und der Quantität des mitgereisten Kaders entschied sich der Coach für das „Glasmeier’sche Rotationsprinzip“. Bedeutet im Klartext folgende Aufstellung: 

Aufstellung:

M. Glasmeier – St. Doeinck, D. Holt, D. Santel – S. Teich, H. Tietmeyer, A. Jochum, A. Averbeck (N. Lewe, 60 Min.), J. Strootmann – Rüthino, S. Windoffer

Bank: St. Pottmeier, N. Lewe, T. Nieland, A. Stermann, D. Stermann

Tore:

1:0 S. Windoffer (25.)

Zum Spiel:

Man ging mit einem stark dezimierten Kader von 16 Feldspielern in dieses wichtige Spiel gegen die in den letzten Wochen verbesserten Kicker vom Autobahnkreuz. Abgesehen von starken Einzelaktionen und verbissen geführten Zweikämpfen während der Aufwärmphase schien das Spiel schnell in die falsche Richtung zu laufen, genauer: Es fand kein Spiel statt – und zwar leider von beiden Mannschaften. Einzig der vor der Partie von Glasi mit Lobenshymnen gebauchpinselte Rüthinio, der heute mit Sibbe das pfeilschnelle Angriffkonglomerat bilden sollte, hatte noch eine ernstzunehmende Chance auf die frühe Führung. Diese wurde allerdings vom besten Feldspieler der Lotteraner – dem Torwart – abgewehrt. Dennoch gelang mit etwas Glück, den langen Beinen von Sibbe und einem satten Vollspannstoß das 1:0, das bis zum Ende bestand haben sollte.

Leider gab die etwas glückliche Führung wenig Sicherheit, sodass die folgenden Minuten aufgrund der quälenden Langeweile und einschläfernder Ereignislosigkeit am Besten mit dem Hinweis überbrückt werden kann, dass Sibbe uns mit seinem Treffer die nächsten 30 Liter des Trainers beschert hat. Weiterhin wurde der neuerliche Abschied von Rüthinio gefeiert, der bis zum Saisonende nach England wechselt, um dort den F.C. Oxford aus der Bedeutungslosigkeit zu schießen. Dieser Brasilianer, der als Schlüsseljunge in den Slums der Oderstraße aufwuchs und durch zermürbende Straßenkämpfe mit Holger T. und Andre W. gestählt wurde, wird den Reckern sicher noch auf der einen oder anderen Siegesfeier fehlen.

Fazit: Was bleibt ist ein ungutes Gefühl und die Erkenntnis, dass das nächste Spiel nur besser werden kann.

Spieler des Tages: Rüthinio

©Rüth

10. Spieltag

TuS Recke III – SW Lienen II  2:2

Spitzenspiel in Recke!

Aufstellung:

Krüger – Simon Gawlick, Andre Stermann, Holger Tietmeyer – Dominik Stermann (50. Daniel Santel), Markus Rüther, Christoph Mersch (70. Raver), Steffen Pottmeier, Tobias Nieland – Jörg Strothmann, Maik Wullkotte (85. Sebastian Windoffer)

Die dritte Mannschaft wurde von Maik Wullkotte und Christoph Mersch von der zweiten Mannschaft verstärkt. Dadurch mussten leider andere Stammspieler auf der Reservebank Platz nehmen. 

Die ersten 20 Minuten haben sich die beiden Spitzenclubs der Kreisliga C2 vorsichtig abgetastet. Es gab nicht eine gute Torraumszene zu sehen. In der 25. Minuten bekam der amtierende Vizemeister einen berechtigten Elfmeter zu gesprochen. Dieser wurde von Tobias Nieland sicher verwandelt. Der TsS kam jetzt besser in das Spiel und bekam jetzt auch mehr Torchancen, doch bis zur Halbzeitpause passierte nicht mehr viel. Nach der Halbzeitpause fing die dritte Mannschaft druckvoll an und kam zu etlichen 100% Torchancen (Markus Rüther mit einen sehenswerten Pfostenschuss). Mitte der zweiten Hälfte schaffte der TuS den verdienten 2:0 Führungstreffer durch Jörg Strothmann. Nach diesem Treffer wollte man das Ergebnis verwalten (mit wenig Erfolg). Dadurch kam die Lienener besser in die Partie hinein und schafften den 2:1 Anschlusstreffer. Kurz darauf kassierte man den 2:2 Ausgleichstreffer. Die dritte Mannschaft versuchte nach dem Ausgleichstreffer den Druck zu erhöhen und kam noch zu zahlreichen Torchancen, doch die Göttin Fortuna war an diesen Sonntag einfach nicht auf der Seite der gloreichen dritten Mannschaft, sodass das Spiel unentschieden endete. So verspielte man bereits das zweite mal, in einen Spitzenspiel eine komfortable Führung.

©Raver

8. Spieltag

Westfalia Hopsten IV - TuS Recke  0:5

Das Spiel in Hopsten lief in der ersten Halbzeit etwas schleppend. Trotzdem führten wir zur Halbzeit mit 2:0. In der zweiten Halbzeit zeigte dann der Linienrichter, wie man Tore schießt. Er verwandelte eine Flanke direkt in das Tor auf dem Nebenplatz! Kreisklasse!

Nun hatten auch die Stürmer das Tor wieder gefunden und das Spiel endete 5:0.

Torschützen: 2 Foggy, 2 Potty und Rüth

Aufstellung: Krüger-Tietmeyer, Stermann, Gawlick- Nieland, Averbeck, Holt, Rüther- Windoffer, Pottmeier, Strootmann

7. Spieltag

TuS Recke III - BSV Brochterbeck III   3:3

Ende September trafen die jeweils Dritte Mannschaft des BSV Brochterbeck und des TuS Recke im Meisterschaftsspiel der Kreisliga C2 aufeinander. Die äußerlichen Bedingungen waren hervorragend, man hatte ordentlich trainiert, der Rasen war gemäht und die Sonne schien (gefühlte 30°C Außentemperatur).

Aufstellung:

Krüger – Doeinck, A. Stermann, D. Santel – D. Stermann, Tietmeyer (70. Teich), Pottmeier, Averbeck, Nieland(65. Jochum) – Strootmann, Windoffer (60. Rüther)          

Bank: Lewe, Holt, Gawlick

Tore:

1:0 Nieland (15.)

2:0 Nieland (25.)

3:0 Windoffer (40.)

 

3:1 (55.)

3:2 (80.)

3:3 (90. + 2)

 

Zum Spiel:

Mit einem gut gefüllten und ausgeglichenen Kader empfing man den ungeschlagenen Gast aus Brochterbeck. Doch von dieser  Tatsache wollte sich der TuS nicht beirren lassen und die bisher erzielten Ergebnisse stimmten siegessicher. Brochterbeck begann stark und gewann zu Beginn deutlich mehr Zweikämpfe im Mittelfeld. Auch läuferisch und spielerisch war es der bisher stärkste Gegner der Recker Mannschaft. Erst mit dem glücklichen 1:0 durch Toni, der sich stark auf der linken Seite durchsetzen konnte und dessen abgefälschter Schuss dem Torwart keine Chance ließ, brach das Recker Eis. Der Tus nahm damit das Heft in die Hand begann das Spiel zu kontrollieren und entwickelte aus einer sicheren Abwehr heraus ein gutes Spiel. Dementsprechend folgte alsbald das 2:0. Jörg konnte auf der rechten Seite nur regelwidrig gestoppt werden. Toni schnappte sich den Ball und hämmerte den fälligen Freistoss direkt in die Maschen. Alles deutete darauf hin, dass es eine klare Angelegenheit für den TuS werden könnte. Als Foggy dann noch auf  3:0 erhöhen konnte, war für alle Spieler die Partie so gut wie gelaufen.

Auch eine beherzte Halbzeitansprache des Trainers konnte die Recker nicht in ihrer Selbstsicherheit beirren und so kam es, wie es kommen musste: Kurz nach der Halbzeitpause hatte Foggy die große Chance, auf 4:0 zu erhöhen und den Sack endgültig zuzumachen, doch leider konnte er den Ball nicht im Tor versenken. Kurz darauf gelang den Brochterbeckern der Anschlusstreffer zum 3:1. Der Ball wurde von der linken Seite in den Sechzehner gespielt und fand unglücklicherweise einen willigen Abnehmer. Ab diesem Zeitpunkt merkte der Gegner, dass da wohl noch was gehen könnte und erhöhte den Druck. Rüth hatte dann noch die Gelegenheit auf 4:1 zu erhöhen: Er setzte sich schön auf der linken Seite durch und spielte die Brochterbecker im eigenen Strafraum schwindelig, doch am Ende fehlte wohl die Kraft und das Auge für den erfolgreichen Torabschluss oder den besser postierten Mitspieler! In der Endphase wurde der TuS immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt und konnte kaum Entlastungsangriffe starten. Nach einem Freistoss auf der linken Seite konnte Brochterbeck dann schließlich das 3:2 erzielen. Die Recker lernten nicht aus diesem Fehler und begangen in der Folge zahlreiche unnötige Fouls in der Nähe des Strafraums und so passierte letztlich das Unfassbare: In der 92. Minute wurde der Ball durch einem Freistoß in den Sechzehner geschlagen, der dann unglücklich und unhaltbar von einem Recker in das eigene Tor verlängert wurde. Dies war die Konsequenz aus einer ganz schwachen zweiten Hälfte. Nur gut, dass das Spiel dann vorbei war. 

Fazit:

Leichtfertig vergab Recke die Chance, einen direkten Konkurrent um die Meisterschaft auf Distance zu halten. In der zweiten Halbzeit war die gesamte Recker Mannschaft ein einziger Totalausfall. Alles in allem ein glücklicher Punktgewinn.

© Doink

6. Spieltag

TuS Recke III - SV Dickenberg III  4:0

Es ist ein sonniger Sonntag Nachmittag, also bestes Fußball-Wetter und die Top-Mannschaft der Kreisliga C2 ist guter Dinge, dass es an diesem Sonntag wieder 3 Punkte für den Aufstieg gibt. Allerdings hat der Gegner, die dritte Herren Mannschaft vom SV Dickenberg etwas dagegen.

Tore:

1:0 Sibbe (30.)

2:0 Potti (50.)

3:0 Raver (65.)

4:0 Rüth (81.)

Zum Spiel:

Die Recker Mannschaft startete wie gewohnt selbstbewusst und mit viel Druck; konnte aber auch wie gewohnt in der ersten Halbzeit, bis zur 30. Spielminute die Chancen von ToNi, Potti und Sibbe nicht verwerten. Doch dann kam die schon erwähnte 30. Spielminute und Sibbe nutzt eine Eins-gegen-Eins-Situation nach einem genialen Pass durch die Mitte zum 1:0.

Mehr gibt es aus der ersten Halbzeit leider wieder mal nicht zu berichten. Die zweite Halbzeit beginnt nach einer derben Ansprache von Trainer Glasi noch aggressiver und druckvoller. Nach 10 Minuten wurde das Team, um den am diesen Tag überragenden ToNi Nieland dafür auch direkt belohnt. ToNi der den Ball über links nach vorne treibt, sieht in der Mitte den freien KÖNIG in die Spitze eilen und spielt ihm den Ball direkt in den Fuß. Potti ließ dem Torwart kein Chance

und netzte schön ins linke untere Eck ein. In den nächsten 15 Minuten erarbeitete sich der TuS immer wieder gute Torchancen, die er aber leider nicht nutzen konnte. Doch dann hat sich Raver ein Herz genommen und aus 20 Metern einfach mal drauf gehalten und schwups war der Ball im Netz. Danach verflachte das Spiel ein bisschen und die Recker Supertruppe schaltete 2 Gänge runter und tat nur noch das nötigste bis die 81. Spielminute anfing und ToNi sich mal wieder stark auf der linken Seite durchsetzten konnte. Diesmal schoss er selbst aufs Tor. Den leider abgefälschten Ball konnte dann zum Glück der weiße Brasilianer (Rüth) doch noch einschieben. So endete ein schöner sonniger Nachmittag erfolgreich für die super Kicker vom TuS.


© ToNi

5. Spieltag

TuS Recke III - SV Schwarz-Weiß Esch IV    5:1

Nachdem die Mannschaft des TuS Recke 3 am vorangegangenen Spieltag eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, warum sie zu den absoluten Meisterschaftskandidaten gehört, zählte für die Schützlinge von Michael Glasmeier auch an diesem Wochenende nur ein Sieg.  Zu Hause im fast ausverkauften Fürstenbergstadion ging es unter der Führung von König Steffen I.  und seiner rechten Hand Kapitän Holger Tietmeier gegen die Schwarz-Weißen aus Püsselbüren.

Aufstellung:
Mirko Krüger, Stefan Doeinck, Daniel Santel,  Andre Stermann, Andre Averbeck, Tobi Nieland (70. Niklas Lewe), Holger Tietmeyer (80. Dennis Holt), Markus Rüther, König Steffen I., Andre Jochum (40. Jörg Strootmann), Sebastian Windoffer.

Die Mannschaft des Tus Recke begann selbstbewusst, spielstark und drückte das gegnerische Team in den  16er. Immer wieder gelangen durch die pfeilschnellen Flügelzangen Averbeck und Nieland gefähliche Bälle vor den Escher Kasten. Aus dieser Zange resultierte in der 15. Min das 1:0 durch Sebastian Windoffer, der  nach einem Pass von Averbeck seine hervorragende Form mit einem unhaltenbaren Schuss aus 5 Metern bestätigte. Averbeck hatte sich zuvor glänzend gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt. Dieses Tor führte entgegen den Vorstellungen von Trainer Glasmeier zu einer Abschlaffung der Recker Spielkultur, so dass der Gegner weitaus besser ins Spiel kam als zu Beginn der Partie. Die Führung wurde nicht einmal verwaltet, sie wurde sogar verschenkt, als der Gegner nach einer Ecke zum 1:1 einnetzen kann.  Das Recker Spiel bot weiter keine Höhepunkte und es ging in die Halbzeitpause.

Nach deutlicher Ansprache des Recker Trainers sollte die Mannschaft jedoch nochmal wach werden.  In der  50. Minute gelangt der Ball zu Sebastian Windoffer, der mit einem kontrollierten Pass in die Spitze, den zuvor eingewechselten Sturmtank Strootmann in Richtung Tor schickt. Dieser schießt ab wie eine Rakete, schaut den Torwart clever aus  und lässt es souverän klingeln. 2:1 für die Recker. Dieses Tor bescherte dem Spiel mehr Kampf und Biss. Die Escher wollten sich nicht geschlagen geben, während die Recker auf den Ausbau der Führung drängten. Unter diesem Motto lieferte sich Jörg Strootmann in der 60. Minute einen unermüdlichen Zweikampf mit einem Escher Abwehrspieler, kann den Ball eindrucksvoll erobern und jenen in den gegnerischen 16er befördern, wo Windoffer ein Auge für Tobi Nieland hat und durchlässt. Nieland kann nichts aus der Situation machen und scheitert am Keeper. Den Abpraller verwertet Markus Rüther in ungewohnter Manier zum 3:1. Von nun spielten nur noch die Recker.  In der  80. Minute ist es erneut Jörg Strootmann - die personifizierte Allzweckwaffe, um ein Spiel  in die richtige Richtung zu lenken – als er nach Flanke von Averbeck eiskalt einschiebt. Nach Vorlage Nr. 2 belohnte sich Averbeck kurz vor Schluss selber und zirkelt die Pille aus 14 Meter ins linke Eck.

Fazit: Guter Start, schlechte Fortsetzung und grandioses Ende.
Spieler des Tages: Jörg Strootmann

© Jörg

4. Spieltag

Recke III – Uffeln II  8:1

Deutschland ist ein Land von Miesepetern und Panikmachern – Wer hat nicht davon gehört? Die Bankenkrise droht auf Deutschland überzugreifen, die neue Staffel von „Desperate Housewives“ soll demnächst ausgestrahlt werden und die deutsche Fußballnationalmannschaft wird nie wieder Weltmeister. In dieser zukünftigen Zeit des Leides und des Terrors, in der 9 Live zum offiziellen Staatsfernsehen wird und Udo Lattek die Geschicke des deutschen Staates leitet, wer mag da noch Hoffnung haben?

Doch! Es scheint derzeit genau eine Mannschaft zu geben, die sich gegen die Vorherrschaft von Miesepeterei und schlechten Nachrichten stellt; eine Mannschaft, die Bratwürste opfert, um der Rezession entgegenzuwirken und jedem Gastwirt die Freudentränen in die Augen treibt; eine Mannschaft, die die brasilianische Sonne in den dunklen Herbst am Uffelner Sportpark holt – 90 Minuten Hardcore, echte Gefühle! Dies ist: Recke III.

Doch zunächst zum Spiel: Die Mannen um Trainer „Glasi“ Glasmeier begannen mit der Erfolgsmannschaft gegen Riesenbeck und konnten zusätzlich Rüthinio (früher: Rüthzitelli) und Dominik Stermann als spielstarke Ergänzungsspieler auf den vorgeheizten Uffelner Betonbänken begrüßen.

Aufstellung:

Mirko Krüger, Stefan Doienck, Dennis Holt, Kevin Windoffer, Andre Averbeck, Tobi Nieland, Holger Tietmeyer, Sebastian Teich, König Steffen I., Andre Jochum, Sebastian Windoffer.

 

Tore: 

1:0 Sibbe  

1:1                    

2:1 Steffen I.                                   

3:1 Andre J.                    

4:1 Steffen I.                      

5:1 Rüthinio                        

6:1 Teich                    

7:1 Rüthinio

8:1 Andre J.

Nachdem ein Schiedsrichter aus den Reihen der Uffelner rekrutiert werden konnte und die letzten verbliebenden Bandenwerbungen vom Spielfeldrand entfernt wurden, begann das Spiel mit fünfminütiger Verspätung. Die Recker Jungs hatten sich vorgenommen, das junge und aufstrebende Team der zweitbesten Mannschaft aus der Industriemetropole Uffeln mit kontrolliertem Toreschießen zu verunsichern – dies gelang zunächst nur bedingt. Die Recker ließen sich offensichtlich vom sponsorlosen aggressivgelb der gegnerischen Trikots einschüchtern und konnten ihre Nervosität gegenüber diesem traditionsreichen und spielstarken Klub, der an diesem Tag zudem mit kompromisslosen Spaßfußballern und einem Heimschiedsrichter gesegnet zu sein schien, nicht ablegen. Dem Pöbel blieb daher zunächst guter Fußball erspart, der sich darauf prompt mit ersten Unmutsäußerungen wie „Ey du Sau, das war Abseits“ oder „Ist der blind oder wat?“ vom Spielgeschehen abzulenken versuchte. Die folgenden 15 Minuten konnten aufgrund der Abwesenheit des zuständigen Berichterstatters nicht wiedergegeben werden, da er sein gelbes Schuhwerk für den bevorstehenden Einsatz präparierte. Das erste Tor des Tages erzielt dann Sibbe mit einem sehenswerten Seitfallzieher aus fünf Metern. Die damit notwendig (!) einhergehende Verletzung bescherte Rüthinio einen frühzeitigen Einsatz und ließ den Mob auf einen unterhaltsameren Nachmittag hoffen. Das zweite Tor schoss zwar Uffeln, doch wurde der alte Abstand vom beliebten Gewaltherrscher, Steffen I., mit dem königlichen Haupt postwendend wiederhergestellt. Erwähnenswert an diesem Nachmittag voller Glamour und rasenschachartigen Kombinationen sind noch zwei Tore der Gemeindekicker vom TuS.

Zunächst setzte sich der Recker „Teufelsdreier“ bestehend aus Toni, Teichi und Potti auf der linken Seite durch, ohne dass ihr famoses Passspiel von den heraneilenden Fahnenstangen in gelben Outfits unterbunden werden konnte. Nachdem sich aber doch ein Gegenspieler um den Ball bemühte, konnte dies von Maradonna-Teichi verhindert werden. „3,2,1 …Meins!“, dachte er sich und passte gekonnt mit seinem Oberschenkelarm auf Rüthinio. Dieser hatte vor dem Spiel sein Schuhwerk farblich auf den Gegner abgestimmt und konnte daher – so getarnt – ungedeckt in den Strafraum vordringen und sein erster Tor im Dress der Dritten verzeichnen. Es stand nun bereits 5:1.

Nun brachen alle Dämme und es begann ein Feuerwerk der Fußballkunst, das wie ein schwarzes Loch im Herzen der Uffelner Spielhälfte brasilianische Dribblings, Tänzchen an der Außenlinie und blitzkriegartige Konter auf der liebevoll präparierten Rasenfläche des Kanalstadions anzog. Kurz: Die Uffelner ergaben sich ihrem Schicksal und versuchten durch Angebote an ihre Recker Gegenspieler wie „Kaffeekränzchen um vier bei mir“ oder „Wir müssen doch alle morgen noch arbeiten“ den Torreigen auf ein vertretbares Maß zu minimieren.

Ein plötzliches Tor machte diese Hoffnung jedoch zunichte. Das runde Leder zappelte noch vorwurfsvoll im Netz wie ein frisch erlegtes Rhinozeros oder ein dicker Kugelfisch, der gerade aus dem Wasser gezogen wurden. Was war passiert – War es ein Blitz? War es ein Stern? Vielleicht etwas Außerirdisches? Nein, es war Rüthinio, der durch gazellenhafte Haken den Schienbeinabschraubern der Uffelner entkommen war und durch die Abwehrreihen glitt wie das Messer durch die aufgetaute Aldi-Margarine. Sein Angriff auf die adipöse Abwehrfestung wurde mit einer sehenswerten Brandfackel in das untere halb-rechte parallel zur Querlatte liegende Planquadrat abgeschlossen – ein Schuss wie Donnerhall. Die Zuschauer jubelten, die Spieler lagen sich weinend in den Armen, der Himmel teilte sich und ließ Sonnenstrahlen auf die triste Umgebung des Sportgeländes fallen. Selbst bekennende Chefkritiker wie Sebastian W. und Andreas A. mussten neidlos anerkennen, dass hier wahrhaftig südamerikanische Fußballkunst am Werke war. Die weiteren Vorkommnisse gingen als schmückendes Beiwerk im siegestrunkenen Taumel der Töddenbrasilianer unter und verblassten im Gegensatz zur heldenhaften Fußballkunst der zurückliegenden Minuten.

Damit schloss schließlich ein weiterer erfolgreicher Fußballnachmittag der Recker Abschiedstournee aus der Kreisliga C. Im nächsten Spiel sind die Escher Gegner der Sambakicker vom Mittellandkanal – dies dürfte eine weitaus schwierigere Aufgabe werde, sollte aber in Anbetracht der aufsteigenden Formkurve und der eigenen fußballerischen Klassen lösbar sein. Es gilt daher: „The show must go on!“

Spieler des Tages: Rüthinio und Dennis Holt

©Rüth

3. Spieltag

TuS Recke III - Riesenbeck III  6:0

Nachdem am letzten Wochenende die von einigen Deserteuren geplante Reovolution mit einem Debakel in Velpe endete und jegliche Hoffnungen an ein erfolgreiches Spielen ohne den König zerstreut wurden, konnte an diesem Sonntag das Unternehmen "Absolute Herrschaft der III. Mannschaft" wieder in Angriff genommen werden.

Nachdem der König und einiger seiner getreuen Mitstreiter wieder im Aufgebot standen, standen die Zeichen vor dem Spiel gegen Riesenbeck ganz klar auf Sieg und Wiedergutmachung.
Mit folgender Aufstellung startete um 13.15Uhr Ortszeit das Spiel, das unter dem Motto "Die Rückkehr des Königs" angepfiffen wurde:

Tor: Mirko Krüger
Abwehr: Daniel Santel, Andre Stermann, Stefan Doeinck
Mittelfeld: Andre Averbeck, Tobi Nieland, Holger Tietmeyer, Sebastian Teich, König Steffen I.
Sturm: Sebastian Windoffer, Andre Jochum

Von Beginn an machten die Recker Dampf und setzten den Gegner unter Druck. Vor allem die wieder ins Team aufgenommenen königstreuen Spieler sorgten im Mittelfeld für ordentlich Wirbel. Die Feldüberlegenheit der Recker ließ sich jedoch in nichts Zählbares ummünzen, bis Andre Jochum sich Mitte der ersten Halbzeit ein Herz nahm und nach einem schönen Pass durch die Mitte das 1zu0 erzielte. Mit diesem Ergebnis im Rücken zogen sich die Recker zurück und beherrschten das Spiel aus einer kontrollierten Defensive. Erst nach der Halbzeit nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Sebastian Windoffer setzte sich im Strafraum schön durch und konnte nur durch unfaire Mittel gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andre Averbeck, der den abwesenden Elfmeterschützen Markus Rüther untypisch vertrat und den Ball auch wirklich über die Linie beförderte. Mit der beruhigenden 2:0 Führung im Rücken entwickelte sich nun ein munteres Spiel auf ein Tor. Im Folgenden trafen sowohl Steffen I., wie auch der Trainer (Michael Glasmeyer), der sich selbst einwechselte zweimal und sorgten für ein überzeugendes 6:0. Insgesamt wurde das Motto des Spiels voll erfüllt. Die Rückkehr des Königs endete in einem Triumphzug, der seines Gleichen sucht. Steffen I., der in seinen ersten beiden Spielen doppelt traf, ist ein Garant für ansehnlichen und erfolgreichen Fussball. Unter seiner Herrschaft kann die Parole für die Zukunft nur lauten: "Wo wir sind ist oben!"

© Potti

2. Spieltag

Velpe/Süd III - TuS Recke III  1:0

Schon am zweiten Spieltag erhielt das Projekt „Aufstieg“ einen Dämpfer. Gegen die dritte Vertretung des SC VelpeSüd 1952 e.V. musste man sich nach 90. Minuten Spiel auf ein Tor geschlagen geben.

Aufstellung:
Michael Glasmeier, Stefan Doeinck, Daniel Santel, Dennis Holt, Andreas Averbeck, Andre Stermann, Dominik Stermann, Florian Hille, Markus Rüther, Andre Jochum, Sebastian Windoffer

Zum Spiel:

Aufgrund der Teilnahme von drei Spielern am Area4, Urlaub und Verletzungen stand gegen Velpe das letzte Aufgebot auf dem Platz. Erst um 12:20 Uhr Ortszeit Recke stand dieses fest, da auch die Vierte keine Möglichkeit hatte, einen Spieler abzugeben. So fuhren beide Mannschaften mit jeweils elf Spielern zu ihren jeweiligen Auswärtsspielen. Trotz dieser widrigen Umstände entwickelte sich schon zu Beginn ein Spiel auf ein Tor. Mehrere gute Kopfballgelegenheiten konnten in der Folge nicht genutzt werden. Das Tor war wie vernagelt! Mitte der ersten Halbzeit konnte Velpe sich der Belagerung entziehen und konterte in einem atemberaubenden Tempo die Recker Mannschaft erfolgreich aus. Trotzdem ließen sich die Recker von diesem Rückstand nicht beirren und versuchten weiter, nach vorne zu spielen.

Nach der beherzten Halbzeitansprache des Trainers war der TuS fest entschlossen, das Spiel zu drehen. Wieder belagerte man das Velper Tor, aber es kam nichts Zählbares dabei rum. In den letzten fünfzehn Minuten tauschte man noch Foggy gegen Glasi, aber auch dieser interne Wechsel brachte nicht den nötigen Erfolg.

Fazit:

90 Min. totale Feldüberlegenheit, aber am Ende nichts als Spesen.

Freizeitaktivitäten an Spieltagen mit der Teilnahme von mehr als drei Spielern bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Trainers.

© Doink

1.Spieltag

TuS Recke III – ISV IV  14:2

Aufstellung:
Michael Glasmeier, Dominik Stermann, Dennis Holt, Andres Averbeck (Daniel Santel 50.), Frank Tebbe (Dennis Kotterba 70.), Andre Stermann, Holger Tietmeyer, Tobias Nieland (Bernd Brüggemann 35.), Sebastian Teich, Steffen Pottmeier, Sebastian Windoffer

Zum Spiel:
1. Halbzeit                          2. Halbzeit

                    
1:0 Tebbe    
2:0 Tietmeyer                    9:2 Pottmeier
2:1                                  10:2 D. Stermann
3:1 Pottmeier                    11:2 Windoffer
4:1 Nieland                       12:2 Teich
4:2 (Glasi)                        13:2 Windoffer
5:2 Windoffer                    14:2 Windoffer
6:2 Windoffer
7:2 Teich
8:2 Windoffer


Nachdem endlich ein Ersatzschiedsrichter gefunden wurde, konnte das Projekt „Aufstieg“ endlich beginnen. Schon nach wenigen Minuten waren die Weichen auf Sieg gestellt. Frank Tebbe brachte die Recker nach zwei Minuten durch einen schönen Distanzschuss in Führung. Das 2:0 durch Holger ließ auch nicht lange auf sich warten. ISV schaffte zwar noch den Anschlusstreffer, bevor die Recker Mannschaft nun das Spiel komplett dominierte und den Gegner im Griff hatte. Erwähnenswert war noch der zweite Gegentreffer. Michael Glasmeier rannte aus dem Tor heraus, um den Ball noch vor dem gegnerischen Stürmer zu erreichen. Mit einer gekonnten „Tim Wiese“-Rolle warf er sich über den Ball und sah mehr als schlecht aus. Der gegnerische Stürmer hatte keine Probleme, das leere Tor zu treffen. Von nun an entwickelte sich ein Spiel auf einen Tor. Nun folgten die 20 Min. des S. Windoffer. Nach zwei super Pässen von Tebbe war der Rest nur noch Formsache. Uneigennützig spielte S. Windoffer beim nächsten Angriff zum besser postierten Teich ab und verzichtete auf seinen lupenreinen Hattrick. S. Teich versenkte den Ball dann locker im Netz.  
Die Halbzeitansprache fiel eher kurz aus, da das Spiel mittlerweile Trainingsspielcharakter hatte. Die Spieler waren mehr mit der Flugrolle des Torwarts beschäftigt.


Es ging da weiter, wo Recke in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Schließlich wollte man das 15:1 vom Saisonauftakt im letzten Jahr noch übertreffen. Der König ging mit gutem Beispiel voran und erzielte sein zweites Tor mit dem schwächeren von seinen beiden schwachen Füßen. Da der König eigentlich für seine Kopfballtore bekannt ist. Nun reihte sich auf auch der Abwehrchef in die Torchronik ein. Mittlerweile plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Da die Hitze den Spielern ganz schön zusetzte. Zum Ende des Spiels drehten die Recker aber noch mal auf und zeigten ein Paar schöne Kombination für die zahlreichen Zuschauer. Nach einer im Training einstudierten Eckenvariante fand die halbhohe Flanke von Pottmeier, Windoffer und der Ball zappelte wieder im Tor. Leider Pfiff der Schiedsrichter ab, bevor er die Operation „Hattrick“ erfolgreich abschließen konnte. Aber es kommen ja noch ein paar Spiele.


Fazit: Ein dankbarer Gegner zum Saisonauftakt. Ich werde in den nächsten Jahren auch nur noch das erste Saisonspiel machen und schaue mir dann den Rest der Saison an.
© Sebastian Windoffer