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Spielberichte Saison 11/12

14. Spieltag: SC Hörstel – TuS Recke (0:1)

Am Letzten Spieltag des Jahres war der TuS zu Gast beim SC Hörstel. Hier sollte mit einem Sieg zum Abschluss des Jahres die Negativserie gestoppt werden. Das Spiel wurde um 14:30 Angepfiffen.

Das Spiel fing für die Recker gut an und schon nach 7 Minuten ging man in Führung. Nach einem Einwurf von Rene Heeke wurde ein Schuss von Pätty Bruns abgeblockt, der Ball prallte vor die Füße von Ryan Hagan, der aus 16 Metern das 0:1 für den TuS erzielte. Recke machte danach weiter Druck und hatte einige gute Chancen die Führung auszubauen: In der 9. Minute wurde ein Schuss von Tim Eßlage gerade noch abgeblockt und in der 17. Minute segelte Tobi Westkamp nur knapp an einem Queerpass von Ryan vorbei. Hörstel schaffte es in der ersten Hälfte nur selten Druck auf das Recker Tor auszuüben, und wenn ihnen dann doch mal ein Angriff gelang verpuffte dieser mit einem harmlosen Abschluss. Mitte der ersten Hälfte hätte es nach einem Foul durchaus noch einen Elfmeter für Recke geben können, der leitende Schiedsrichter sah dies jedoch anders und ließ die Szene weiterlaufen.

So ging es mit einer verdienten Führung in die 2. Hälfte des Spiels. Kurz nach Wiederanpfiff war es wieder die Recker Mannschaft, welche die erste Torchance hatte. Ein Schuss von Pätty ging nur knapp am Tor vorbei. Der Rest der zweiten Hälfte verlief  wenig spektakulär. Beide Mannschaften schafften es weniger oft Gefahr auf das gegnerische Tor auszuüben. Auf Recker Seite gelang dies meistens durch Standards. Die nicht unbedingt stark ausgeprägte Größe des Hörsteler Torwarts kam den Reckern in diesem Punkt zugute. So ließ dieser eine Flanke von der rechten Außenseite durch die Hände gleiten und der Ball war frei vor dem leeren Tor. Leider konnte kein Recker Spieler diese Situation ausnutzen und der Fehler blieb ohne Folgen für Hörstel. Die letzte große Chance in dem Spiel hatten die Gastgeber. Nach einem Schuss aus ca 20 Metern musste Thorsten all sein Können zeigen, um diesen mit den Fingerspitzen aus dem Winkel zu fischen. Man will hier ja keine Übertreibungen einbringen (*HUST*) aber ein Manuel Neuer hätte es in dieser Situation nicht besser machen können.

So blieb es am Ende beim 0:1 für den TuS Recke. Hörstel fand, mit Ausnahme der am Ende erwähnten Möglichkeit, so gut wie nie die Mittel um der Recker Abwehr gefährlich zu werden. Aus Recker Sicht war es kein spektakulärer aber definitiv verdienter Sieg, mit dem man nun beruhigt in die Winterpause gehen kann. Die Rückrunde Startet am 18.03.2012 mit einem Heimspiel und Lokalderby gegen GW Steinbeck. In diesem Sinne bis dahin: Frohen Weihnachten, Guten Rutsch und erholsame Feiertage. ;)

Aufstellung: T. Hothnaier, F. Overberg, P. Vocks, P. Büchter, P. Bruns, R. Hagan, C. Kölker, T. Hatke, T. Eßlage, R. Heeke, T. Westkamp

Ersatzbank: N. Schulte, S. Hoffmeyer, D. Wullkotte

Wechsel:
Nils Schulte – Patrick Bruns (73.)
Dennis Wullkotte – Rene Heeke (79.)

Tore:
0:1 Ryan Hagan (7. / Pätty Bruns)

13. Spieltag VFL Ladbergen – TuS Recke (3:0)

Am 13. Spieltag gastierte der TuS beim VFL Ladbergen. Bei gefühlten -7,68°C Lufttemperatur wurde das Spiel um 14:45 angepfiffen.

Die Geschichte zu diesem Spiel ist schnell erzählt. Nach 2 Minuten hatte Recke die erste Möglichkeit im Spiel aber Christoph Kölkers Schuss/Flanke aus halblinker Position ging an Freund und Tor vorbei. In der 4. Minute machten es die Gastgeber aus Ladbergen besser. Nach einem Freistoß erzielten sie per Kopf das 1:0. Recke war danach bemüht nach vorne zu spielen, fand jedoch kein Mittel gegen Ladbergens Abwehr. Lediglich eine Möglichkeit stand in Hälfte eins noch zu Buche, doch nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld heraus kam Pätty Bruns nicht mehr mit dem Kopf an den Ball.

Die zweite Hälfte ähnelte der ersten sehr. Auch hier hatte Recke mehr vom Spiel, doch es waren die Gastgeber, die die Tore schossen. Das zweite in der 60. Minute. Ein Ballverlust Reckes im eigenen Strafraum wurde von Ladbergen eiskalt bestraft und es stand 2:0. Reckes größte Chance noch einmal ins Spiel zu kommen  hatte Phillippe Büchter. Nach einem Freistoß von Rene Heeke ließ Ladbergens Torwart den Ball nach vorne abprallen, Phillippe konnte dies jedoch nicht ausnutzen und traf knapp am Tor vorbei. Drei Minuten Später besorgte Ladbergen dann den 3:0 Endstand.

Es war alles in allem kein gutes Kreisliga A Spiel, welches die Zuschauer in Ladbergen sehen konnten. Recke hatte zwar mehr vom Spiel konnte diese Vorteile jedoch nicht in Torgefahr umwandeln. Ladbergen nutzte seine Chancen aus und ging somit als verdienter Sieger vom Platz.

Aufstellung: T. Hothnaier, P. Vocks, P. Bücher, P. Bruns, P. Eßlage, H. Wiemeler, R. Hagan, C. Kölker, T. Hatke, T. Eßlage, T. Westkamp

Ersatzbank: P. Rumpke, S. Hoffmeyer, D. Wullkotte, R. Heeke

Tore:
1:0 Bauschulte (4.)
2:0 Averhaus (60.)
3:0 Bauschulte (80.)

12. Spieltag: TuS Recke – SC Halen (2:2)

Am Sonntag fand in Recke das Spiel zwischen dem TuS und Halen statt, nach zuletzt drei Sieglosen Wochen sollte in diesem Spiel der Abwärtstrend mit einem Sieg gestoppt werden. Das Spiel wurde um 14:30 Angepfiffen.

Die Zuschauer im Fürstenbergstadion erlebten einen Furiosen Start in das Spiel. Schon nach wenigen Sekunden zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz. Nach einem schönen Steilpass von Sven Hoffmeyer, spielte Pätty Bruns einen Querpass in den Strafraum auf den dort Freistehenden Tobias Westkamp. Dieser brauchte den Ball nur noch zum 1:0 ins Tor schieben. Ein optimaler Start für die Gastgeber, doch schon Vier Minuten später gab es den ersten Aufreger im Recker Strafraum. Nach einem angeblichen Foulspiel von Phillippe Büchter, der für diese Aktion obendrein noch die gelbe Karte sah, entschied der Untparteiische auf Strafstoß für Halen. Halens Björn Jansson setzte diesen jedoch an die Latte, sodass die Recker erst einmal durchatmen konnten. Allerdings nicht lange. In der 9. Minute gab es den nächsten Elfer für die Gäste, diesmal völlig zu Recht. Thorsten Hothnaier bekam zwar noch seine Fingerspitzen an den Ball, konnte das 1:1 hier jedoch nicht verhindern. Wer dachte, dass das jetzt ein wenig ruhiger werden würde hatte sich geirrt. In der 17. Minute zückte der Schiedsrichter, nach mehrfachem Foulspiels eines Haleners, die Ampelkarte und Recke war von diesem Zeitpunkt an mit einem Mann mehr auf dem Platz unterwegs. Zunächst sah es so aus, als könnte Recke diesen Vorteil ausnutzen und man Spielte sich mehrere Chancen heraus. Doch Henning Wiemeler und Dennis Wullkotte scheiterten um die 20. Minute herum beide am starken Keeper der Gäste. Danach hatte Recke Schwierigkeiten die Abwehr von Halen zu überwinden. Lediglich eine weitere Möglichkeit konnte man herausspielen. Pätty Bruns ließ in der 45. Minute Halens Torwart aussteigen und schob den Ball quer vors Tor her. Dieser wurde allerdings von einem Halener Abwehrspieler abgefangen.

Die zweite Halbzeit startete ähnlich wie die erste. Dieses Mal dauerte es drei Minuten bis zum ersten Treffer. Dennis Wullkotte erzielte nach Vorlage von Henning Wiemeler das 2:1 für Recke. Recke wollte nun den Sack zu machen und hatte auch genug Möglichkeiten dazu. In der 65. Minute Schaffte es Tobias Westkamp einen Ball aus fünf Metern nicht in das leere Tor unterzubringen. Zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass der Ball schwer zu nehmen war. Ryan Hagan wäre hier wohl besser positioniert gewesen, wurde von Tobi jedoch übersehen. Fünf Minuten später hatte Pätty Bruns eine riesen Möglichkeit, als er den Ball aus kurzer Distanz aufs Tor brachte. Irgendwie Schaffte es der Torwart der Gäste jedoch den Ball mit einem unglaublichen Reflex über die Latte zur Ecke zu lenken. Recke verzweifelte zunehmend an dem Abwehrbollwerk von Halen und war selbst hinten offen für Konter. Und so kam es wie es oft kommt:  (Achtung Phrasenalarm) „Wer vorne die Dinger nicht macht, wird hinten bestraft.“ So auch hier. In der 80. Minute erzielte Halen nach einem Konter das 2:2. Recke erholte sich davon nicht mehr und wurde in der 89. Minute ebenfalls dezimiert. Nachdem Phillippe Büchter bei einem schnell ausgeführten Freistoß Halens angeschossen wurde, sah er die zweite Gelbe Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen.

So endete das Spiel 2:2 und Recke holte nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Punkt. Dieser ist, wenn man sich den Spielverlauf betrachtet jedoch definitiv zu wenig! Bei 70. Minuten in Überzahl wäre hier mehr drin gewesen, doch Halens Torwart und einige Unkonzentriertheiten im Recker Spiel verhinderten hier den Sieg.

Aufstellung: T. Hothaier, P. Vocks, S. Hoffmeyer, P. Büchter, P. Bruns, P. Büchter, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Hatke, T. Westkamp

Ersatzbank: A. Feldmann, T. Eßlage, F. Overberg

Wechsel:
61. Tim Eßlage – Henning Wiemeler
72. Sven Hoffmeyer – Alex Feldman

Tore:
1:0 Tobi Westkamp (1.| Pätty Bruns)
1:1 Scholko (9. | FE)
2:1 Dennis Wullkotte (48. | Henning Wiemeler)
2:2 Scholko (80.)

10. Spieltag: TuS Recke – Arminia Ibbenbüren (1:2)

Am 23. Oktober fand im Recker Fürstenbergstadion im Rahmen des 10. Spieltags der Kreisliga A die Partie TuS Recke vs. Arminia Ibbenbüren statt. Pünktlich um 15:00 Uhr ging es los.

Beide Mannschaften starteten vorsichtig in das Spiel und wollten sich keine Fehler erlauben. So kam es in der ersten Viertelstunde zu keinerlei nennenswerten Szenen. Lediglich einige ungefährliche Distanzschüsse standen auf beiden Seiten zu Buche. Nach 14 Minuten war es dann Phillipe Büchter der diese Monotonie durchbrach und nach einem Einwurf von Pätty Bruns eine Unachtsamkeit in der Ibbenbürener Abwehr zum 1:0 ausnutzte. Die Freude darüber hielt jedoch nicht lange an. In der 17. Minute stand Arminias Stürmer nach einer Ecke von allen Verteidigern verlassen in Reckes Strafraum und erzielte per Kopf den Ausgleich. Im weiteren Verlauf verflachte das Spiel der Recker zunehmend und die besseren Torchancen hatten die Gäste. In der 28. Minute Musste sich Reckes Torhüter Thorsten Hothnaier ganz lang machen um einen Freistoß noch aus der unteren Ecke zu holen. Knapp 5 Minuten später rettete das Aluminium, als eine verunglückte Flanke auf der Latte von Reckes Tor aufschlug. Reckes einzige weitere Möglichkeit war ein Schuss von Ryan Hagan aus der 40. Minute, der jedoch keine Gefahr für das gegnerische Tor bedeutete.

Auch in der zweiten Halbzeit fand Recke nicht ins Spiel. Wenn es der Mannschaft mal gelang in die Nähe des Strafraums der Gäste zu kommen fand man kein Mittel die gut gestaffelte Abwehr der Arminen zu überwinden. Über weite Strecken stand ein Schussversuch von Phillipe B. als einzige Torchance der Recker in den Statistiken. Man spielte unkonzentriert und machte im Spielaufbau zu viele Fehler. Dies führte zu einigen guten Chancen für Ibbenbüren. Nachdem diese zweimal alleinstehend vor Reckes Torwart gescheitert waren, nutzten sie in der 72. Minute die dritte Möglichkeit dieser Art um nach einem Abpraller die 1:2 Führung zu erzielen. Recke machte nun hinten auf um noch den Ausgleich zu erzielen, jedoch konnten die Fehlpässe im Spielaufbau nich abgestellt werden. So war es der Inkonsequenz der Ibbenbürener beim Abschluss zu verdanken, dass diese in der 85. Minute nicht auf 1:3 erhöhten, als wieder einer ihrer Spieler allein vor dem Recker Tor auftauchte. Kurz vor Schluss gelang es der Recker Mannschaft noch zwei gefährliche Angriffe zu Starten. Aber weder Patrick Vocks, noch Pätty Bruns schafften es das erlösende 2:2 zu erzielen.

Das Spiel endete somit 1:2 für Arminia Ibbenbüren. Es war ein schwachen Spiel auf beiden Seiten, Arminia nutzte jedoch die Schwächen im Recker aufbauspiel mehr oder minder konsequent aus und ging somit als verdienter Sieger vom Platz.

Aufstellung: T. Hothnaier, F. Overberg, P. Vocks, S. Hoffmeyer, P. Büchter, P. Bruns, P. Eßlage, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Eßlage, T. Westkamp

Ersatzbank: H. Wiemeler, C. Kölker, T. Hatke

Wechsel:
Tim Hatke – Florian Overberg (46.)
Henning Wiemeler – Tobi Westkamp (59.)

Tore:
1:0 Phillipe Büchter (14. Pätty B.)
1:1 Krück
1:2 Speller

9. Spieltag Cheruskia Laggenbeck – TuS Recke (3:2)

Nach dem Tabellenschlusslicht traf der TuS am 9. Spieltag nun auf den Spitzenreiter der Kreisliga A. Mit einem Sieg hier wollte man die seit 8 Spieltagen andauernde Siegesserie der Laggenbecker zu beenden.

Laggenbeck fing jedoch stark an und hatte schon nach zwei Minuten die Chance in Führung zu gehen. Der Pfosten rettete in dieser Situation für die geschlagene Recker Hintermannschaft. Kurze Zeit später fand auch Recke ins Spiel und hatte nach 8 Minuten die erste große Chance. Pätty Bruns konnte diese nach einem Querpass von Tim Eßlage jedoch nicht nutzen. In der Folge war es eine offene Begegnung mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 32. Minute musste der TuS verletzungsbedingt zum ersten Mal Wechseln, nachdem Alex Feldmann nach einem Zweikampf, mit einem Finger im Boden hängengeblieben war. Entgegen der Befürchtungen einiger Zuschauerinnen, verweilt dieser jedoch noch immer an seiner Hand und ist lediglich ausgekugelt gewesen. Für ihn kam Christoph Kölker ins Spiel. Auch nach dieser langen Spielunterbrechung verlor das Spiel nicht an Fahrt und Recke wurde immer besser. In der 3 Minute der Nachspielzeit war es dann Pätty der, nach einer Flanke von Phillipe Büchter, den Ball per Kopf zum 0:1 im Tor der Gastgeber unterbrachte.

In der zweiten Hälfte der Partie war es zunächst wieder das Recker Tor vor dem es gefährlich wurde. Philip Eßlage prüfte seinen eigenen Torhüter als er einen recht harmlosen Ball ablenkte. Thorsten Hothnaier konnte jedoch mit der Fußspitze zur Ecke klären. Recke war jedoch zunächst weiter am Drücker und zeigte einige gute Ansätze in Richtung Laggenbecker Tor. Die Größte Möglichkeit zum ausbauen der Führung hatte in der 54. Spielminute Pätty Bruns bei einem Konter, schob den Ball allerdings am Tor vorbei. Laggenbeck wurde nun stärker und drängte auf den Ausgleich, der ihnen in der 64. Minute durch einen Schuss aus 25 Metern auch gelang. Fünf Minuten Später traf wieder ein Recker Spieler ins Tor, allerdings ins Falsche. Nach einem strammen Freistoß lenkte Christoph Kölker den Ball per Kopf unglücklich ins eigene Tor. Zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass der Freistoß wirklich hart getreten war und sonst hinter ihm ein Gegenspieler einschussbereit gestanden wäre. Ein Außenstehender dazu: „Der Freistoß war so geil, den musste er einfach reinmachen.“ Recke ließ sich davon jedoch nicht sonderlich beeindrucken und erzielte quasi im Gegenzug den 2:2 Ausgleich. Torschütze war hier Tim Eßlage. Das Spiel war nun wieder offen und beide Mannschaften wollten sich nicht mit einem Punkt zufrieden geben. Recke sollte es jedoch nicht vergönnt sein einen weiteren Treffer zu erzielen. Im Gegensatz zu Cheruskia Laggenbeck. In der 83. Spielminute kam deren Stürmer im Strafraum von Recke frei zum Schuss und erzielte das entscheidende 3:2. Kurz vor dem Abpfiff bekam Tim Eßlage wegen meckerns noch die Gelb – Rote Karte, nachdem er sich ein wenig zu laut über einige Entscheidungen des Schiedsrichters geäußert hatte.

Das Spiel endete somit 3:2 für Laggenbeck. Ein unglücklicher Punktverlust für den TuS, da man dem Gegner über weite Strecken mindestens ebenbürtig war. Leider verpasste man es am Anfang der 2. Halbzeit für die Entscheidung zu sorgen, andernfalls wäre hier auch ein Sieg drin gewesen.

Aufstellung: T. Hothnaier, A. Feldmann, F. Overberg, P. Vocks, P. Büchter, P. Bruns, P. Eßlage, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Eßlage, T. Westkamp

Ersatzbank: H. Wiemeler, C. Kölker, T. Hatke, M. Sander

Wechsel:
Christoph Kölker – Alex Feldmann (32.)
Henning Wiemeler – Pätty Bruns (78.)
Tim Hatke – Florian Overberg (81.)

Tore:
0:1 Pätty Bruns (45.+3 Phillippe B.)
1:1 Beckstedde (64.)
2:1 Christoph Kölker (69. ET)
2.2 Tim Eßlage (70.)
3:2 Fisse (83.)

Platzverweis:
Michael Stelthove,
Tim E. (Gelb – Rot wegen Meckerns)

8. Spieltag: Westfalia Westerkappeln – TuS Recke (2:4)

Am Sonntag den 9. Oktober war TuS Recke zu Gast beim Tabellenschlusslicht Westerkappeln. Nachdem man in der Woche zuvor im Heimischen Stadion verloren hatte sollten nun wieder drei Punkte geholt werden. Jedoch war man gut damit beraten die Westerkappelner nicht zu unterschätzen. Um 15:00 wurde angestoßen.

Recke begann das Spiel mit einem Blitzstart, der Usain Bolt alle Ehre gemacht hätte. Westerkappeln war noch gar nicht richtig auf dem Platz angekommen als Recke das erste Mal zuschlug. Nach nur drei Minuten beförderte Tim Eßlage, nach einem Assist von Dennis Wullkotte, den Ball ins gegnerische Tor. Mit diesem frühen Treffer war eine Optimale Grundlage für das Spiel gelegt und man sollte denken dass Recke dadurch Sicherheit hätte schöpfen können. Westerkappeln ließ sich davon jedoch wenig bis gar nicht beeindrucken und fand nun ebenfalls ins Spiel. In der Folgezeit ließ sich Recke immer öfters weit in die eigene Hälfte zurückdrängen und hatte Glück das Thorsten Hothaier im Tor einen sehr guten Tag erwischt hatte. So musste dieser in der 16. und 23. Minute sein ganzes Können beweisen, damit Westerkappeln nicht zum Ausgleichstreffer kam. Kurze Zeit später war es dann der Pfosten der das Gegentor verhinderte. Recke konnte sich in dieser Phase des Spiels nur selten befreien schaffte die aber in der 29. Minute. Nach einer starken Passkombination durchs Mittelfeld kam Dennis frei aus knapp 20 Metern zum Schuss, verfehlte das Tor jedoch knapp. Westerkappelns Drangphase war fürs erste überstanden und Recke bekam nun wieder etwas mehr Luft, schaffte es jedoch nicht  aus dem Spiel heraus Torgefahr zu kreieren. Lediglich nach Standarts bestand ein Hauch von Gefahr für das Tor der Gastgeber. So war es auch kein Wunder, dass es eine Standartsituation war die zum nächsten Tor für Recke führte. Nach einem Freistoß schaffte es die Hintermannschaft von Westerkappeln es nicht den Ball zu klären, der dann seinen Weg auf den linken Fuß von Phillippe Büchter fand. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und beförderte den Ball von der Strafraumgrenze, mit ein wenig Glück, zum 0:2 ins gegnerische Tor. Mit diesem Spielstand verabschiedete man sich auch in die Halbzeitpause.

In dieser schien man nach dem Wiederanpfiff, zumindest geistig, geblieben zu sein. Zumindest war es zunächst wieder die Gastgeber die das Spiel bestimmten. Und so war es nur eine Frage der Zeit bis diese in der 65. Minute zum verdienten Anschlusstreffer kamen. Recke konnte jedoch fünf Minuten später antworten und erzielte durch Dennis Wullkotte den Vorsprung von zwei Toren wieder her. Westerkappeln machte in der Folgezeit weiter das Spiel, Recke verschaffte sich jedoch seinerseits auch immer wieder freie Räume und kam das eine oder andere Mal gefährlich in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Hervorzuheben ist hier unter anderem Ryan Hagan, der sich immer wieder auf der linken Seite durchsetzen konnte und nach vorne marschierte. Jedoch wurden diese Bemühungen nicht durch etwas Zählbares belohnt.  In der 83. Minute war es dann Rene Heeke, der einen Konter zum Spielentscheidenden 1:4 Nutzen konnte. Kurz darauf hatte Christoph Kölker noch die Chance die Führung weiter auszubauen, als er aus spitzem Winkel einfach mal draufhielt. Westerkappelns Torhüter konnte dies jedoch verhindern und klärte zur Ecke. In der 90. Minute machte man den Gastgebern noch ein Abschiedsgeschenk, als man es ihrem Spieler erlaubte quasi ohne Gegenwehr von der Mittellinie in den Recker Strafraum durchzulaufen und den Endstand auf 2:4 festzulegen.

Recke gewinnt zwar in Westerkappeln , jedoch hätte dieses Spiel auch einen anderen Sieger haben können. Die Gastgeber versäumten es jedoch ihre Chancen konsequent zu nutzen. Recke machte dies im Verlauf des Spiels einfach besser und so kann man drei weitere Zähler aufs Punktekonto hinzufügen.

Aufstellung: T. Hothnaier, A. Feldmann, F. Overberg, P. Vocks, P. Büchter, P. Bruns, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Eßlage, T. Westkamp

Ersatzbank: C. Kölker, R. Heeke, T. Rieke

Wechsel:
Rene Heeke – Henning Wiemeler (46.)
Christoph Kölker – Patrick Bruns (71.)

Tore:
0:1 Tim Eßlage (3.)
0:2 Phillippe Büchter (40.)
1:2 (65.)*
1:3 Dennis Wullkotte (70.)
1:4 Rene Heeke (83.)
2:4 (90.)*

*Bei Fertigstellung des Spielberichts lagen dem Verfasser noch keine Lizenzen zum benutzen der Namen von Westerkapelns Spieler vor ;) .

6. Spieltag: SV Dickenberg – TuS Recke (2:5)

Am 6. Spieltag der Kreisliga A war Recke zu Gast beim SV Dickenberg. Nach zwei Spielen ohne dreier sollte nun Auswärts endlich wieder ein Sieg eingefahren werden. Bei bestem Altweibersommer – Wetter wurde das Spiel um 15:00 angepfiffen.

Schon in der ersten Minute gab es die erste Schrecksekunde für Recke, als ein Spieler von Dickenberg alleine im Strafraum von Thorsten Hothnaier auftauchte. Dieser hatte jedoch keine Probleme, da der folgende Abschluss direkt bei ihm in den Armen landete. Kurz darauf hatte Recke durch Tobias Westkamp seine erste Chance. Doch dieser schoss freistehend aus kurzer Distanz an die Latte. Recke fand, vor allem in der Abwehr, zunächst nicht richtig ins Spiel und Dickenberg konnte dies immer Wieder nutzen um gefährlich vor Reckes Tor aufzutauchen. Das erste Tor jedoch war dem TuS vorbehalten. Tim Eßlage schoss nach 19 Minuten das 0:1 für Recke. Nur 2 Minuten stand Dennis Wullkotte nach einem „einstudiertem Traumpass“ alleine vor dem Tor der Gastgeber, nachdem sich zwei Verteidiger gegenseitig über den Haufen gerannt hatten. So konnte Dennis unbedrängt auf 0:2 erhöhen. Recke bekam seine Probleme in der Abwehr auch nach diesen beiden Toren nicht richtig in den Griff und Dickenbergkonnte in der 29. Minute nach einem Fehler von Florian Overberg den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Der TuS lies dies jedoch nicht lange auf sich sitzen. Nachdem sich Pätty Bruns auf der Außenbahn gut durchgesetzt hatte legte er auf den freistehenden Dennis Wullkotte zurück, welcher den alten Vorsprung von zwei Toren wieder herstellte. Mit diesem Ergebnis pfiff der Schiedsrichter dann die erste Halbzeit ab.

In der zweiten Halbzeit machte Dickenbergs Abwehr das nächste Geschenk für Recke. In der 51. Minute konnte Pätty einen Fauxpas des Dickenberger Torhüters ausnutzen. Dieser dachte der Schiedsrichter würde auf Freistoß wegen Behinderung entscheiden, nachdem Pätty an ihm vorbeigelaufen war und ließ den Ball unbeaufsichtigt vor sich liegen. So war das Tor frei und es stand 1:4 für Recke. In der 55. Minute hatten Tobi Westkamp das 1:5 auf dem Fuß. Es war aber allen Anschein nicht gerade sein Tag. Aus aussichtsreicher Position, alleine vor Dickenbergs Tor spielte er den Ball quer in Tims Rücken, dieser konnte den Ball unter Kontrolle bringen uns spielte seinerseits wieder Tobias an. Dieser setzte den Ball jedoch direkt in die Arme des gegnerischen Torwarts.
Da es Reckes Abwehr auch in der zweiten Hälfte des Spiels nicht unbedingt mit der Stabilität der Chinesischen Mauer aufnehmen konnte, kam auch Dickenberg immer wieder zu Möglichkeiten, konnten sie jedoch zunächst nicht nutzen. So konnten die Zuschauer in der 72. Minute ein seltenes Ereignis bewundern. Philip Eßlage setzte aus der Abwehr heraus mit einem Sprint(!!) über fast 100 Metern zum Sturmlauf an. Alleine vor Dickenbergs Torwart legte er uneigennützig quer auf seinen mitgelaufenen Bruder ab, der zum 1:5 vollendete.
Kurz vor Schluss bekam Dickenberg noch einen Elfer zugesprochen und verkürzte auf 5:2.

Pünktlich nach 90 Minuten wurde abgepfiffen und Recke konnte 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Mit kritischem Auge betrachtet muss man jedoch sagen, dass es einer Leistungssteigerung der Recker Mannschaft bedarf, wenn man auch in Zukunft solch deutliche Ergebnisse einfahren will.

Aufstellung: T. Hothnaier, A. Feldmann, F. Overberg, P. Vocks, P. Eßlage, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagab, T. Eßlage, T. Westkamp, P. Bruns

Ersatzbank: T. Rieke, N, Schulte, M. Sander

Wechsel:
Manuel Sander – Patrick Bruns (52.)
Nils Schulte – Dennis Wullkotte (60.)
Torben Rieke – Henning Wiemeler (75.)

Tore:
0:1 Tim E. (19. Henning W.)
0:2 Dennis W. (21. Alex F.)
1:2 A. Vrankaj (29.)
1:3 Dennis W. (39. Pätty B.)
1:4 Pätty B. (51.)
1:5 Tim E. (72. Philip E.)
2:5 A. Vrankaj (88./FE)

Pokal: TuS Recke – Westfalia Hopsten (1:2)

Am Donnerstag den 15. September fand das Pokalspiel zwischen Recke und Hopsten statt. Da erst um 18:30 Anstoß war wurde das Spiel auf dem Ascheplatz des Recker Fürstenbergstadions ausgetragen.

Es war ein vom Kampf dominiertes Spiel. Beide Mannschaften hatten Probleme auf dem harten Geläuf ins Spiel zu finden. Vielleicht lag es auch daran, dass einer der Flutlichtlichtmasten defekt war, aber für gute Tormöglichkeiten sah man über weite Strecken der ersten Halbzeit schwarz. Für Recke hatte lediglich Tim Eßlage so etwas wie eine Torchance, aber sein Distanzschuss aus der 28. Minute war letztendlich auch keine Gefahr für das Tor der Gäste.

In der 2. Hälfte kamen beide Mannschaften ein wenig besser ins Spiel und hatten einige gute Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden. In der 47. Minute ging der Ball bei einem Recker Konter an Dennis Wullkotte, der es jedoch nicht schaffte diesen unter  Kontrolle zu bringen. Dies war ein typisches Beispiel für das Spiel von Recke zu diesem Zeitpunkt. Es waren gute Ansätze zu sehen, die aber meist fahrlässig vertan wurden. So nahmen sich Dennis und Tobias Westkamp in der 63. Minute am gegnerischen 11m Punkt gegenseitig den Ball weg und 10 Minuten später schoss Henning Wiemeler aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Dennis stand in dieser Situation einschussbereit im Strafraum frei. Hopstens größte Möglichkeit stammte aus der 51. Minute nachdem ein schnell ausgeführter Freistoß durch die Recker Abwehr hindurch gesteckt wurde. Der Ball ging hier nur knapp am Tor vorbei.

So ging auch die 2. Halbzeit torlos vorbei und die Verlängerung musste eine Entscheidung bringen. In den ersten 15 Minuten der Verlängerung hatte nun Hopsten mehr vom Spiel und Recke wurde mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Die Gäste hatten mehrere Hochkarätige Tormöglichkeiten, zeigten bei ihren Abschlüssen zunächst noch nerven. Am meisten Glück hatten die Recker dabei in der 100. Minute, als Hopstens Stürmer sich gut in Reckes Strafraum durchsetzte, es am Ende aber zu schön machen wollte und aus 3 Metern den Ball zurücklegte, womit sein Mitspieler wohl nicht gerechnet hatte, da er den Ball verfehlte.
In der 2. Hälfte der Verlängerung machte Hopsten es dann besser. In der 107. Minute stand Peter Lehmann nach einem Fehler der Recker Abwehr alleine vor Thorsten Hothnaier und netzte zum 0:1 ein. Nur eine Minute später war es mit Tobias Lampe ein ehemaliger Recker, der mit einem Heber aus ca 20 Metern Hopstens Führung ausbaute. Durch diese beiden Gegentore wachgerüttelt fing Recke nun an sich zu wehren. Und in der 110. Minute gelang Dennis Wullkotte noch der Anschlusstreffer zum 1:2. Hopsten spielte nun auf Zeit und Recke schaffte es nicht mehr das rettende Tor zu schießen, welches ein Elfmeterschießen bedeutet hätte. Recke beendete das Spiel nach 115 Minuten nur noch mit 10 Mann, da Sven Hoffmeyer nach einem Foulspiel die Rote Karte sah.

Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Mannschaften an diesem Tag nicht ihr bestes Spiel abgeliefert hatten. Zum Ende hin war Hopsten jedoch die bessere Mannschaft, auch wenn ein Sieg für Recke in der regulären Spielzeit nicht unverdient gewesen wäre.

Aufstellung: T. Hothnaier, A. Feldmann, F. Overberg, P. Vocks, P. Bruns, P. Eßlage, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Eßlage, T. Westkamp.

Ersatzbank: S. Hoffmeyer, A. Weßling, R. Heeke

Tore: 0:1 Lehmann (107.) 0:2 Lampe (108.) 1:2 Dennis Wullkotte (110.)

5. Spieltag: SV Brukteria Dreierwalde – TuS Recke (1:1)

Das Spiel wurde aufgrund der Recker Kirmes auf Donnerstag den 15.09.2011 vorverlegt und fand unter Flutlicht in Dreierwalde statt. Um 19 Uhr wurde angepfiffen.

Recke war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, schaffte es aber zunächst nicht aus dieser Überlegenheit klare Torchancen zu kreieren. Die erste gute Möglichkeit hatte Andy Weßling , mit einem Schuss aus Halbrechter Position in der 14. Minute. Dieser Traf jedoch nur die Latte. Knapp 10 Minuten Später hatte Sven Hoffmeyer die Recker Führung auf dem Fuß. Allerdings versprang ihm der Ball bei seinem Direktschussversuch aus ca 5m, sodass der Ball deutlich über das Tor ging.
Danach gab es lange Zeit auf beiden Seiten keine Nennenswerten Aktionen mehr, erst wieder in der 39. Minute, als ein Spieler von Dreierwalde auf einmal alleine vor dem Tor von Recke auftauchte. Doch auch aus dieser Situation, in der die Gastgeber das erste Mal Torgefahr andeuteten, sollte kein Tor fallen.

Auch in der 2. Halbzeit hatte Recke zunächst mehr Anteile am Spiel. Es dauerte jedoch bis zur 57. Minute bis Recke seine Vorteile nutzen konnte. Nachdem Andy Weßling im gegnerischen Strafraum gefoult worden war, entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Dieser wurde von Dennis Wullkotte souverän zum 0:1 verwandelt. Recke hatte daraufhin noch 2 gute Möglichkeiten durch einen Schuss von Patrick Vocks und einen Kopfball von Pätty Bruns, ließ jedoch den unbedingten Willen Vermissen die Führung weiter auszubauen. So stärkte man die Mannschaft aus Dreierwalde, die Reckes Passivität dazu nutzte das Spiel immer mehr an sich zu reißen. Jedoch fehlte es ihnen zunächst noch an der nötigen Präzision. In der 75. Minute wurde Reckes Torwart von einem freistehendem Dreierwalder überlupft, hatte aber Glück, dass dieser Ball knapp am Tor vorbeiging. Recke tauchte nur noch selten in Strafraumnähe der Gastgeber auf und die meisten Aktionen endeten im Toraus oder mit einem Pfiff zugunsten von Dreierwalde. Kurz vor Schluss lenkte Thorsten Hothnaier einen Schuss aus kurzer Distanz mit einer tollen Parade knapp über die Latte. Bei dem danach folgenden Eckstoß schickte Dreierwalde alles was sie hatten nach vorne. Recke schaffte es nicht den Ball sicher aus dem Strafraum zu befördern, so kam der Ball auf den falschen Kopf und Dreierwalde glich kurz vor dem Abpfiff zum 1:1 aus.

Recke war in diesem Spiel zwar über weite Strecken die bessere Mannschaft, schaffte es aber nicht ein vernünftiges Spiel aufzuziehen und ließ es sich ab der Mitte der 2. Hälfte das aus den Händen nehmen. Alles in allem hat man hier eher 2 Punkte verloren als einen gewonnen.

Aufstellung: T. Hothnaier, P. Vocks, S. Hoffmeyer, P. Eßlage, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagan, A. Weßling, T. Eßlage, T. Westkamp, P. Bruns

Ersatzbank: M. Rüther, D. Schockmann, P. Büchter

Wechsel: Markus Rüther – Andreas Weßling (66.)

Tore:
0:1 Dennis Wullkotte (57./FE)
1:1 Marc Vehr (90.+4)

4. Spieltag: SC Falke Saerbeck : TuS Recke (2:0)

Vierter Spieltag in der Kreisliga A. Recke musste an diesem Sonntag gegen Falke Saerbeck, den dritten Hochkaräter in Folge, antreten. Nachdem man im heimischen Stadion SW Esch und Preußen Lengerich die Punkte abspenstig machen konnte musste die Recker Mannschaft dieses Mal auswärts ran.

Zur ersten Halbzeit gibt es nicht viel zu erzählen. Beide Mannschaften begegneten sich auf nahezu gleichem Niveau. Die besten Chancen für Recke hatten Pätty Bruns in der 19. Minute, der jedoch den Ball verfehlte und Dennis Wullkotte in der 35. Minute, dessen Schuss aus ca. 16 Metern verfehlte das Tor jedoch knapp.

Zur Halbzeit stand somit ein Unentschieden, mit dem beide Mannschaften zu diesem Zeitpunkte leben konnten.

Die zweite Halbzeit startete zunächst mit Vorteilen für den TuS. Man spielte sich einige Chancen heraus, die jedoch für keine größere Gefahr im Saerbecker Strafraum sorgten. Anders die Möglichkeit von Henning Wiemeler in der 60. Minute. Nach Vorlage von Jonas Voß war für Reckes Stürmer der Weg zum Tor frei. Die mitgereisten Fans feierten schon das 0:1, aber Hennings Abschluss war nicht platziert genug und wurde von Saerbecks Torwart abgewehrt.
Zehn Minuten später wurde Saerbeck ein recht  „umstrittener“ Freistoß zugesprochen, nachdem Sven Hoffmeyer einem Saerbecker von hinten durch die Beine den Ball weggespielt hatte. Der Freistoß war scharf getreten und Saerbecks Karsten Schlautmann köpfte den Ball unhaltbar zum 1:0 ins Tor. Recke fand danach nicht wieder ins Spiel. 5 Minuten später unterschätzte Thorsten einen Rückpass und konnte Saerbecks Spieler nur noch per Foul stoppen. Durch den darauf folgenden Strafstoß erhöhte Saerbeck zum 2:0 Endstand. Kurz vor dem Ende des Spiels hatte Recke noch zwei verletzte Spieler zu beklagen, Tim Eßlage knickte bei einem Angriff in der 83. Minute unglücklich um und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Kurze Zeit Später war das Spiel auch für Tim Hatke vorbei, der bei einem Zweikampf die Hand des Gegenspielers ins Gesicht bekam und sich dabei einen Bruch des Nasenbeins zuzog.

Zusammengefasst war es eine unglückliche Niederlage für den TuS, da man selbst einige Chancen hatte um in Führung zu gehen. Da man diese Chancen jedoch nicht nutzte,  Saerbeck im Laufe des Spiels ebenfalls einige gute Möglichkeiten hatte und Recke, nachdem man in Rückstand geraten war, die letzte Entschlossenheit vermissen ließ, ist der Sieg für die Gastgeber auch nicht unverdient.

Aufstellung: T. Hothnaier, P. Vocks, S. Hoffmeyer, P. Eßlage, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Hatke, T. Eßlage, T. Westkamp, P. Bruns

Ersatzbank: R. Heeke, F. Overberg, J. Voß

Wechsel:
Jonas Voß – Tobias Westkamp (56.)
Renee Heeke – Tim Eßlage (85.)
Florian Overberg – Tim Hatke(85.)

Tore:
1:0 Schlautmann (70.)
2:0 Erber (75. / FE)

16. Spieltag: TuS Recke : Preußen Lengerich (1:1)

16. Spieltag? Was ist denn hier los? Hab ich solange geschlafen? Keine Angst ihr leidet nicht an einer extremen Form der Schlafkrankheit und habt auch sonst nichts verpasst. Da der 16. Spieltag im Dezember stattgefunden hätte,  und die Staffelleitung ihre Kristallkugel befragt und ganz schön kaltes Wetter mit Schnee vorhergesehen hatte, wurde dieser vorverlegt und fand am Dienstag statt. Es war das Topspiel der Kreisliga A. TuS Recke, bis dato dritter in der Tabelle, forderte den Spitzenreiter Preußen Lengerich heraus. Um 18:30 Uhr wurde im Fürstenberg Stadion angestoßen.

Beide Mannschaften starteten, bei strömenden Regen, gut in das Spiel. Recke spielte sich einige Chancen heraus, doch weder Dennis Wullkottes Schussversuch, noch ein Kopfball von Alexander Feldmann stellten eine große Gefahr für das Lengericher Tor dar. Die erste richtig gute Möglichkeit hatte Pätty Bruns in der 30. Minute, der den Ball aus 5 Metern jedoch nicht vernünftig traf und knapp über das Tor schoss. Kurze Zeit später konnte auch Lengerich die erste hochkarätige Möglichkeit verzeichnen, doch Thorsten Hothnaier konnte den Ball mit den Fingerspitzen über den Querbalken lenken. Es war ein ausgeglichenes Spiel und beide Teams schenkten sich nichts. Als nächstes war Recke wieder an der Reihe. Dennis Wullkotte nahm nach einer schönen Flanke den Ball volley aus der Luft, doch leider ging dieser vorm Tor her und auf der anderen Seite knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Kurz vor der Halbzeit musste reckes Torwart noch einmal eingreifen und verhinderte mit dem Fuß das 0:1, nachdem die recker Hintermannschaft in einen kollektiven Tiefschlaf gefallen zu sein schien.

So ging es mit einem 0:0 zur Pause in die Kabinen. Beide Mannschaften hielten das Tempo hoch und hatten jeweils gute Möglichkeiten die Führung zu erzielen, scheiterten bisher jedoch bei diesen Versuchen.

In der zweiten Halbzeit war es dann zunächst Lengerich, das das Heft des Handelns in die Hand nahm. Recke schien die ersten 10 Minuten noch nicht wieder richtig auf dem Platz zu sein und so konnte Lengerich in der 52. Minute, nach einem folgeschweren Fehlpass von Recke, das 0:1 erzielen. Auch die zweite Chance gehörte den Gästen, doch Tim Hatke konnte die Situation klären bevor Lengerich zum Abschluss kam. Auch Recke fand jetzt wieder besser ins Spiel. Die erste Möglichkeit hatte Tim Eßlage, der jedoch bei seinem Schussversuch von Lengerichs Torhüter unfair gebremst wurde, sodass Schiedsrichter Christian Hoppe auf Strafstoß entschied. Dennis Wullkotte konnte diesen in der 58. Minute zum 1:1 Ausgleich verwandeln und das Spiel ging quasi wieder von vorne los. Jedoch nicht für Tim Eßlage, dieser hatte sich bei der Aktion die zum Elfmeter führte leicht verletzt und wurde durch Jonas Voß ersetzt. In der Folge war es wieder ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 75. Minute waren es dann die Lengericher, die kurzzeitig in Euphorie ausbrachen, diese legte sich jedoch wieder, da das Tor welches sie erzielt hatten, wegen einer Abseitsposition nicht gegeben wurde.
Die Letzten 15 Minuten gehörten nun ganz dem TuS Recke, der sich mehrere hochprozentige Chancen erarbeitete. In der 86. Minute hatte Jonas Voß die Führung für Recke auf dem Fuß, aber ein Querpass /verunglückter Schussversuch, rutschte ihm bei leerem Tor durch die Beine und am Tor vorbei. Nach 92 Minuten war das Spiel Vorbei.

Es war ein „temporeiches Spiel auf sehr gutem Kreisliga-A-Niveau“ (O-Ton: Michael Stelthove), in dem Beide Mannschaften die Möglichkeit hatten, dieses für sich zu entscheiden. Letztendlich geht dieses Unentschieden aber für beide Mannschaften in Ordnung.

Aufstellung: T. Hothnaier, A. Feldmann, P. Vocks, P. Bruns, P. Eßlage, H. Wiemeler, D. Wullkotte, R. Hagan, T. Hatke, T. Eßlage, T. Westkamp

Erstzbank: S. Hoffmeyer, C. Kölker, J. Voß

Wechsel:    Jonas Voß – Tim Eßlage (61.)

Tore:         

0:1 Fleige (55.)
1:1 Dennis Wullkotte (58. FE)

3. Spieltag: TuS Recke : SW Esch (2:1)

Schwarz-Weiß Esch hieß Reckes Gegner an diesem Sonntag. Und schwarz war auch die Farbe die man für das Spiel sehen konnte, angesichts der Sintflutartigen Regenfälle, welche sich ab 14:40 auf Recke ergossen. Einige Spieler und Zuschauer waren schon soweit sich die Rettungswesten anzuschnallen um in den Fluten nicht unterzugehen. Um kurz vor 3 hatte das Wetter jedoch ein einsehen und der Schiedsrichter erklärte den Platz für bespielbar. So wurde das Spiel mit 15 Minuten Verspätung doch noch angepfiffen.

Das Spiel startete zunächst mit Vorteilen für die Escher, welche mit den schwierigen Platzverhältnissen zunächst besser zurechtkamen. Schon in der 8. Minute musste Patrick Vocks den TuS bei leerem Tor vor dem frühen Rückstand bewahren als Reckes Torwart schon geschlagen war. Wenige Minuten später fiel dann unter Mithilfe von Thorsten Hothnaier, der einen Aufsetzer durch die Hosenträger rutschen ließ, das 0:1 für Esch. Hierbei verletzte sich Thorsten zu allem Überfluss noch an der Hand, konnte aber nach kurzer Behandlung weitermachen. Im weiteren Verlauf des Spiels erarbeitete sich Esch weitere gute Tormöglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen.
Es dauerte bis zur 30. Minute bis Recke die erste Chance für sich verbuchen konnte, doch ein Schuss von Dennis Wullkotte aus aussichtsreicher Position verfehlte das Tor knapp. Kurz vor der Halbzeit hatte Pätty Bruns dann den Ausgleich auf den Fuß, als er alleine vor dem gegnerischen Tor stand, jedoch versagten ihm hier wohl die Nerven und sein Schuss ging direkt in die Arme des Torwarts.

So ging es mit einem 0:1 für Esch in die Halbzeitpause. Esch war bis zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft gewesen und somit war die Führung zur Halbzeit völlig in Ordnung. Michael Stelthove schien jedoch die Richtigen Worte gefunden zu haben, denn in der 2. Halbzeit betrat dann eine ganz andere Recker Mannschaft den Platz.

Recke kam nun deutlich besser ins Spiel und erarbeitete sich Torchancen. In der 51. Minute war es wieder Pätty Bruns der alleine vorm Tor der Escher auftauchte, doch auch dieses Mal wurde sein Versuch nicht mit Erfolg belohnt, da Eschs Torwart den Ball irgendwie noch zur Ecke lenken konnte. In der 58. Minute entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter für Recke. Philip Eßlage sollte es richten, doch auch er zeigte Nerven und der Strafstoß konnte von Thorsten Menger ohne größere Probleme entschärft werden.
Recke ließ sich davon jedoch nicht schocken und wurde dafür belohnt.
In der 63. Minute konnte Pätty Bruns, nachdem sein Schuss abgeblockt worden war, den Abpraller per Kopf zum 1:1 verwerten.
In Folge darauf konnten die Zuschauer ein offenes Spiel sehen, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Das glücklichere Händchen hatte jedoch TuS Recke. Henning Wiemeler konnte nach einem Pass von Pätty einen Konter zur 2:1 Führung für Recke nutzen. Die Escher bestanden zwar darauf, dass dieses Tor aus „mindestens 3m Abseits“ endstanden sei, doch Schiedsrichter Andreas Bosse ließ sich von diesen haltlosen Beschuldigungen nicht irritieren.
Die Escher wollten dies jedoch nicht auf sich sitzen lassen und hatten noch einige Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, waren im Abschluss jedoch nicht zwingend genug. Nach gefühlten 5 Minuten Nachspielzeit beendete der Schiedsrichter die Partie und Recke ging als Sieger vom Platz.

Alles in allem war es ein gutes Spiel von beiden Mannschaften mit Vorteilen für Esch in der ersten und für Recke in der zweiten Halbzeit. Recke setzt sich mit diesem Sieg auf Platz 3 der Tabelle, und kann mit breiter Brust in das heutige Spitzenspiel gegen den SC Preußen Lengerich gehen.

Aufstellung: T. Hothnaier, P. Vocks, Phillip Eßlage, T. Hatke, T. Eßlage, A. Feldmann, P. Büchter, R. Hagan, D. Wullkotte, H. Wiemeler, P. Bruns

Ersatzbank: R. Heeke, S. Hoffmeyer, J. Voß, T. Westkamp

Wechsel:                             T. Westkamp – T. Eßlage (61.)
                                               J. Voß – H. Wiemeler (77.)
                                               S. Hoffmeyer – P. Bruns (85.)

Tore:                                     0:1 Ungruhe (12.)
                                               1:1 P. Bruns (63.)
                                               2:1 H. Wiemeler nach Pass von P. Bruns (70.)

2./3. Spieltag: GW Steinbeck : TuS Recke (0:6)

Nach einem Sieg im ersten und einem Unentschieden im zweiten Spielt kam es nun am offiziellen 2. Spieltag der Kreisliga A zum Lokalderby zwischen GW Steinbeck und TuS Recke. Da es am Vortag starken Regen gegeben hatte war im Vorfeld des Spiels zunächst unklar ob auf Rasen gespielt wird oder ob es zu einer Schlammschlacht im wahrsten Sinne des Wortes, auf dem Ascheplatz kommen würde. Steinbeck gab jedoch, zur Erleichterung der meisten Spieler, den Rasen für dieses Spiel frei.
Vor dem Anpfiff wurde in einer Schweigeminute des Steinbecker Pfarrers Hartwig Thyl gedacht, welcher wenige Tage zuvor völlig überraschend verstorben war. Um kurz nach 15:00 Uhr wurde die Partie dann freigegeben.

 Zu Beginn des Spiels konnte man den Spielern die Nervosität deutlich anmerken. Beiden Teams unterliefen einige Fehlpässe und es wollte auf beiden Seiten kein richtiger Spielfluss einsetzen. Es dauerte eine knappe Viertelstunde bis der Ball zum ersten Mal gefährlich im Strafraum auftauchte. Philippe Büchter spielte einen Pass quer vors Steinbecker Tor, welcher jedoch keinen Abnehmer fand. Recke fand nun zunehmend besser ins Spiel und erarbeitete sich mehrere Torchancen. Patrick Vocks  schoss jedoch in der 20. Minute aus aussichtsreicher Position den Ball über das Steinbecker Tor und Dennis Wullkotte konnte, trotz seiner enormen Größe eine Kopfballmöglichkeit nicht zu einem Tor nutzen.
Es dauerte bis zur 32. Minute bis Recke endlich eine Chance nutzen Konnte. Nach Flanke von Ryan Hagan und anschließender Kopfbalvorlage von Patty Bruns Netzte Dennis Wullkotte per Volleyschuss zum 0:1 für den TuS ein. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt vollkommen verdient, da Steinbeck es bisher nicht Schaffen konnte Recke in diesem Spiel Paroli zu bieten. So war es nur eine Frage der Zeit bis Alexander Feldmann, nach einem „äußerst präzisen“ Befreiungsschlag von Philip Eßlage, in der 43. Minute das Tor zum 0:2 erzielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Tim Eßlage sogar noch das 0:3 auf dem Fuß doch sein Schuss aus ca 10 m Entfernung ging knapp am Tor vorbei.

So blieb es nach dem ersten Durchgang bei einem völlig verdienten 0:2 für die Recker Mannschaft. Thorsten Hothnaier erlebte bis zu diesem Zeitpunkt einen recht entspannten Nachmittag, da der Steinbecker Sturm es bisher nicht geschafft hatte eine Gefahr für das Recker Tor darzustellen.

Recke machte in der zweiten Hälfte des Spiels da weiter, wo es vor der Halbzeit aufgehört hatte und spielte sich mehrere Chancen heraus.
Eine Schrecksekunde gab es in der 52. Minute, als sich Dennis Wullkotte nach einer missglückten Flanke, welche fast noch direkt ins Tor gegangen wäre, verletzte. Er konnte die Partie aber nach kurzer Behandlung wieder fortsetzen. Henning Wiemeler war es dann, der die Recker Führung in der 55. Minute zum 0:3 ausbaute.
In dieser Phase des Spiels kam nun auch Steinbeck zu einigen Torchancen. In der 63. passte die Recker Hintermannschaft einen  Moment nicht auf und so kam ein Steinbecker Stürmer frei vor Reckes Tor zum Abschluss. Jedoch ging dieser ball deutlich über das Recker Tor hinweg.
Fünf Minuten später konnten die Recker ihrem Torwart danken, als dieser einen Freistoß der Steinbecker mit einer Glanzparade noch aus dem Winkel fischte. Kurz machte Recke jedoch alles klar. Henning Wiemeler erzielte nach Queerpass von Ryan Hagan sein zweites Tor an diesem Tag zum 0:4. In der 81. Minute hatte dann der eingewechselte Jonas Voß die Chance zum nächsten Recker Tor, konnte diese jedoch vorerst nicht nutzen. Besser machte es Dennis der in der 88. Minute als zweiter Recker Spieler in diesem Match einen Doppelpack erzielte. Das Tüpfelchen auf dem i konnte Jonas Voß setzen, der es in der ersten Minute der Nachspielzeit besser als bei seiner vorangegangenen Chance machte und nach Vorarbeit von Tobias Westkamp das abschließende 0:6 erzielte.

Alles in allem darf sich Steinbeck über die Niederlage, auch in dieser Höhe, nicht beschweren. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels fanden sie ein Mittel um gegen eine starke Recker Mannschaftsleistung bestehen zu können.

Aufstellung: T. Hothnaier, P. Vocks, Phillip Eßlage,  T. Hatke, T. Eßlage, A. Feldmann, P. Büchter, R. Hagan, D. Wullkotte, H. Wiemeler, P. Bruns

Ersatzbank:  S. Hoffmeyer, T. Westkamp, J. Voß

Wechsel:                      Jonas Voß – Patty Bruns (61.)
                                   Alex Feldmann – Sven Hoffmeyer (65.)
                                   Tobi Westkamp – Tim Eßlage (77.)

Tore:                       

0:1 Dennis W. (32. Minute nach Vorlage Patty B.)
0:2 Alex F. (43. Minute nach Vorlage Philip E.)
0:3 Henning W. (55. Minute nach Vorlage Patty B.)
0:4 H. Wiemeler (70. Minute nach Vorlage Ryan H.)
0:5 Dennis W. (88. Minute nach Vorlage Tobias W.)
0:6 Jonas V. (90+1. Minute nach Vorlage Tobias W.)

2. Spieltag: Stella Bevergern - TuS Recke

Wie unterschiedlich der Blickwinkel und das Fazit eines Spiel ausfallen kann, sehen wir sehr deutlich an diesem Duell. Die Bevergerner haben für sich ausgemacht, dass ausschließlich der Schiedsrichter einen Stellaner Erfolg verhinderte. (Link auf unserer Facebook Seite, alternativ über Webseite Bevergern)

Wir möchten auf das Spiel eingehen und beginnen in der 9. Minute, als wir Glück hatten und nach einem Eckball ein Kopfball nur an den Außenpfosten klatschte. Es war von Beginn an das Spiel, dass wir erwartet hatten: Viel Einsatz, verbissene Zweikämpfe, wenig spielerische Elemente.

So gelang uns im ersten Durchgang nicht ein Spielzug, der komplett zu Ende geführt werden konnte. Entweder spielten wir zu ungenau, hatten zu wenig Alternativen oder ein Stellaner bekam irgendwie ein Bein dazwischen. So blieb es in Durchgang eins bei einer Halbchance von Henning Wiemeler und insgesamt 3 für Bevergern.

Im zweiten Durchgang bekam Bevergern in der 49. Minute einen Freistoss in ca. 25 m Torentfernung zugesprochen. Steffen Schmidt verwandelte diesen sehenswert zum 1:0.

Bevergern zog sich nun zurück, wir wurden endlich wach und konnten den Druck erhöhen. Allerdings wurde es noch schwerer zu klaren Torchancen zu kommen. Eine Ecke von Ryan Hagan segelte mit viel Tempo kurz vor dem Stellaner Tor, leider konnte niemand von uns noch die notwendige Richtungsänderung für den Torerfolg herbeiführen.

Danach hatten wir bei einem Stellaner Konter Glück, dass bei Voxi´s Duell mit Steffen Schmidt der Unparteiische auf "gesunde Zweikampfhärte" entschied und somit das Spiel laufen ließ. Bei einem Pfiff wäre der Feldverweis unumgänglich gewesen, da unser Spieler in dem Moment der letzte Mann war. Entgegen den Ausführungen der Bevergerner möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass dieser Zweikampf ausserhalb des 16 ers stattfand.

Jean-Phlippe hatte dann noch eine ordentliche Möglichkeit. Die größten hatten allerdings Dennis Wullkotte der mit einem scharfen Linksschuss nur das Aussennetz traf und Patty, der freistehend um wenige cm das Bevergerner Tor verfehlte.

In der 87. Minute erhielten wir einen Freistoss, ca. 17 m halbrechts vor dem Tor. Patty täuschte an, Rene Heeke traf den Ball perfekt und schlenzte den Ball mit hohem Tempo an den linken Innenpfosten, von dem der Ball dann zum umjubelten Ausgleich ins Tornetz einfschlug.

Fazit: Wir können mit dem Punkt sehr gut leben und es war wichtig für uns, dass wir auch in einer so hektischen Partie noch die Ruhe bewahrt haben und zum wichtigen Ausgleich gekommen sind. Insbesondere die "ausdrucksstarken" Zuschauer in Bevergern pushen Ihre Mannschaft und es wird zu einem echten Fight, bei dem vermutlich noch der ein oder andere Top-Favorit der Kreisliga A noch Punkte liegenlassen wird...

Aufstellung TuS Recke: T. Hothnaier, P. Vocks, Phillip Esslage,  S. Hoffmeyer, T. Eßlage, A. Feldmann, P. Büchter, R. Hagan, D. Wullkotte, H. Wiemeler, P. Bruns

Ersatzbank: Rene, Heeke, David Stüve, T. Westkamp

Wechsel:

Rene Heeke für Sven Hoffmeyer
Tobias Westkamp für Tim Esslage
David Stüve für Dennis Wullkotte

Tore: 1:0 Steffen Schmidt (49. Minute per Freistoss)

         1:1 Rene Heeke (88. Minute per Freistoss)

 

 

1. Spieltag: TuS Recke - SC Hörstel  3:1

Am 21.08.2011 war es endlich wieder soweit. Die Saison 2011/12 begann.
Der Gegner der Recker Mannschaft hieß an diesem Sonntag SC Hörstel.

Nach einer erfolgreichen Vorbereitung, welche mit dem Sieg beim Provinzialcup gekrönt werden konnte, waren die Erwartungen an das Recker Team hoch gesteckt.

Aufstellung TuS Recke: T. Hothnaier, P. Vocks, S. Hoffmeyer, T. Hatke, T. Eßlage, A. Feldmann, P. Büchter, R. Hagan, D. Wullkotte, H. Wiemeler, P. Bruns

Ersatzbank: C. Kölker, J. Voß, T. Westkamp

Um 15:00 Uhr Recker Ortszeit, bei einer Lufttemperatur von gefühlten 50° C, pfiff Schiedsrichter Klemens Bronswick die Partie an. Den besseren Start erwischte dabei der SC Hörstel, dessen Stürmer nach nur 2 Minuten das Tor der Recker knapp verfehlte. Der TuS kam nach 15 Minuten zu seiner ersten Torraumscene, als Alexander Feldmann beim Spektakulären Versuch eines Fallrückziehers am Ball „vorbeisemmelte“, was letztendlich vom Schiedsrichter als gefährliches Spiel ausgelegt wurde, wodurch keine weitere Gefahr für das Hörsteler Tor resultierte.


Im weiteren Verlauf kam es durch die intensive Spielweise beider Mannschaften zu wenig gefährlichen Torscenen auf beiden Seiten. Das Spiel war geprägt von Kampf und vielen „Nickeligkeiten“, was der Schiedsrichter zum Anlass nahm das ein oder andere Mal seine Pfeife in den Mund zu nehmen.
Dies zog sich so hin bis zur 36. Minute als Ryan Hagan einen Abpraller aus 16 Metern über das Tor schoss. Ab hier begannen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen. Nur eine Minute später war es wieder Ryan Hagan der die Führung für die Gastgeber auf dem Fuß hatte, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei.


In der 39. Minute war es dann der SC Hörstel der als erstes eine Chance nutzen konnte. Nach einer unglücklichen Kopfballverlängerung nach hinten von Sven Hoffmeyer, konnte Hörstels Spieler sich den Ball sichern und zum 0:1 einnetzen.


Ein Gegentor zu einem, psychologisch gesehen, sehr ungünstigen Zeitpunkt möchte man meinen, doch die Recker Mannschaft lies dies nicht lange auf sich sitzen und antwortete prompt. Nur 2 Minuten Später stand Patrick Bruns nach einem Pass von Dennis Wullkotte alleine vorm gegnerischen Torwart und nutzte dies zum 1:1 Ausgleich. Wiederum  3 Minuten Später konnte Ryan Hagan nach Vorarbeit von Henning Wiemeler, welcher sich stark am Rand des 16 m Raums durchtankte, das Tor zum 2:1 erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabine.

Zu diesem Zeitpunkt war es ein recht ausgeglichenes Spiel, beide Mannschaften schenkten sich wenig, wobei der TuS am Ende Moral bewies und so mit einer Knappen Führung in die 2. Halbzeit gehen konnte.

In dieser fand der TuS nun auch wesentlich besser ins Spiel und konnte auch direkt die erste Chance für sich verbuchen, als Ryan Hagan sich in der 51. Minute auf der linken Seite des Strafraums gegen mehrere Hörsteler durchsetzen konnte. Jedoch ging sein Schuss rechts am Tor vorbei.
Recke machte in dieser Phase weiter Druck und so war es nur eine Frage der Zeit bis der nächste Treffer fiel. Dies geschah dann in der 59. Minute als Dennis Wullkotte, nach einer wahren „Ballstafette“ von Henning Wiemeler und Patrick Bruns, den Ball im Kasten des Hörsteler Torwarts versenken und sich somit in die Reihen der Torschützen eintragen konnte. Der TuS war in dieser Spielhälfte die bessere Mannschaft und erarbeitete sich einige Torchancen, konnten diese jedoch nicht konsequent nutzen. In der 84. Minute eroberte sich Jonas Voß in der Hörsteler Hälfte den Ball, konnte diese starke Aktion allerdings nicht mit einem Tor krönen, da Hörstels Torwart auf dem Posten war und den Schuss entschärfte. In der 85. Minute zückte der Schiedsrichter noch einmal die Gelb – Rote Karte nachdem Sven Hoffmeyer in der eigenen Hälfte von den Beinen geholt wurde.

Nach 92 Minuten Spielzeit pfiff der Schiedsrichter das Spiel dann ab, sodass der TuS Recke am Ende zu einem, vor allem durch die 2. Halbzeit, verdienten 3:1 Sieg im ersten Spiel der Saison kam.
Damit konnte man die Leistung aus dem Provinzialcup bestätigen und steht nun auf dem 3. Tabellenplatz hinter Cheruskia Laggenbeck und dem VFL Ladbergen. Jedoch bleibt keine Zeit um sich auf dem Sieg auszuruhen da der nächste Spieltag schon am Dienstag dem 23.08. stattfindet. Dann geht es für Recke auswärts gegen Stella Bevergern, die sich durch einen 2:0 Sieg gegen den SC Halen ebenfalls einen erfolgreichen Auftakt in die Saison sichern konnten.

Auch hier sind wieder alle Fans des TuS Recke dazu eingeladen sich zu 19:00 am Bevergerner Sportplatz einzufinden um die Mannschaft zu unterstützen. Je mehr desto gut.

Wechsel:     Jonas Voß – Patrick Bruns (62. Minute)
                   Tobias Westkamp – Ryan Hagan (69. Minute)
                   Christoph Kölker – Tim Eßlage (77. Minute)

Tore:     

0:1 Muthulingam (39. Minute)
1:1 Patrick Bruns nach Vorlage von Dennis Wullkotte (41. Minute)
2:1 Ryan Hagan nach Zuspiel von Henning Wiemeler (44. Minute)
3:1 Dennis Wullkotte nach Vorlage von Henning Wiemeler und Patrick Bruns (59. Minute)