Kategorie: Fußball, Aktuelles
Von: Reinhold Linnemann
Alte Herren Ü50: Westfalenmeister 2011
TuS Recke holt das Triple
Bei den Westfalenmeisterschaften der Alten Herren Ü50 in Oelde holte sich der TuS Recke n
ach dem dritten Platz 2009 und der Vizemeisterschaft 2010 in diesem Jahr hochverdient den Titel. Mit diesem Erfolg sicherten sich die Alten Herren des TuS, bisher einmalig im Fußballkreis Tecklenburg, das Triple. Mit der Kreismeisterschaft, der Westfalenmeisterschaft und der Westdeutschen Meisterschaft gewann der TuS in diesem Jahr alle im Alte-Herren-Bereich der Ü50 möglichen Titel.
In dem stark besetzten Turnier spielten 3
1 Mannschaften aus den Fußballkreisen von Westfalen um den Titel. Schon in der Vorrunde unterstrich der TuS seine Ambitionen auf die Meisterschaft. Mit einem 2:0 durch Treffer von Jörg Heider und Franz-Josef Wallus gegen den TuS Hemmerde starteten die Recker in das Turnier. Die weiteren Siege mit dem 2:0, Torschützen Rainer Klostermann und Eckhard Stermann, gegen die SG Edertal/Aue-Wingeshausen, einem 1:0 gegen die SG Westfalia Bockum-Hövel,Torschütze Rainer Klostermann, dem 3:0 mit zwei Treffern von Franz-Josef Wallus und einem Tor von Rainer Klostermann gegen die BSG Bergkamen und dem 2:0 durch Dieter Köllmann und wiederum Rainer Klostermann gegen den Soester SV sicherten unangefochten mit 15:0 Punkten
und 10:0 Toren den ersten Platz in der Gruppe.
In der nächsten Gruppenphase, in der sich nur der Gruppensieger für die weiteren Runden qualifizieren konnte traf der TuS auf die heimische Spielvereinigung Oelde und die Alten Herren des ehemaligen Bundesligisten DSC Arminia Bielefeld. Nach dem ungefährdeten 3:0 durch zwei Treffer von Rainer Klostermann und einem Treffer von Jörg Heider gegen die Hausherren der Spielvereinigung Oelde reichte gegen Bielefeld ein 0:0 für das Weiterkommen in die nächste Runde.
Auch das Viertelfinale wurde im Gruppenmodus ausgespielt. Wiederum in einer Dreiergruppe konnten sich die beiden Erstplazierten für das Halbfinale qualifizieren. Teutonia Lippstadt zog mit 0:1 durch ein Tor von Reinhold Linnemann den Kürzeren gegen Recke und da die Teutonen bereits das erste Spiel verloren hatten, reichte dem TuS gegen den FC Marl ein torloses Remis für den Einzug in das Halbfinale.
Wie im vorherigen Turnierverlauf sicherte sich der TuS mit einer erneut imponierenden Defensivleistung und einer ebenso starken Offensive den begehrten Platz für das Endspiel. Rainer Klostermann zeigte wie schon bei den sechs Treffern in den Spielen zuvor erneut seine Klasse und erzielte die beiden Treffer zum 2:0 gegen
den Erler SV. Gegner im Finale war die Union Minden, die sich im zweiten Halbfinale mit einem 2:1 gegen Marl durchsetzte. In einem spannenden Endspiel schenkten sich beide Gegner nichts. Zwei sehr gute Gelegenheiten ließ der TuS ungenutzt. Da aber auch die Defensive erneut keinen Gegentreffer zuließ, musste ein Neunmeter-Schießen über den Sieger entscheiden. Bei diesem Nervenspiel zeigte Andreas Sandmann seine große Klasse zwischen den Pfosten und stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum er einstimmig zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde. Drei von fünf Neunmetern konnte er entschärfen. Da Paul Büscher, Alfred Brüggemeyer und Rainer Klostermann ihre Neunmeter verwandeln konnten, stand der große Erfolg für den TuS fest.
Bei der Siegerehrung wurde nicht nur der TuS Recke als verdienter Sieger gekürt. Neben der Trophäe für den besten Torhüter des Turniers für Andreas Sandmann wurde auch Rainer Klostermann mit acht Treffern als bester Torschütze ausgezeichnet.
In den elf Spielen, die der Tus inklusive Endspiel zu bestreiten hatte, schaffte die Mannschaft das Kunststück ohne Gegentor zu bleiben, so dass am Ende ein beeinduckendes Torverhältnis von 16 : 0 Toren zu verzeichnen war. Garant des Erfolges war einmal mehr die sehr starke Defensivleistung und die ebenso stark besetzte Offensive sorgte für die notwendigen Treffer.
Durch den Gewinn der Westfalenmeisterschaft qualifizierte sich der TuS nicht nur für die nächste Westfalenmeisterschaft in 2012, sondern auch erneut für die Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft 2012 mit Gegenern aus den Verbänden Niederrhein und Mittelrhein, das Turnier, bei dem der TuS in der Vorwoche bereits den Meistertitel holte. Thorsten Röber, der nicht nur als Spieler glänzte, sorgte als Busfahrer auch noch für den sicheren Transport der Spieler.